Befreit aus dem Schuldenkreislauf

SAMBIA. Geldprobleme sind immer wieder der Auslöser für weitreichende persönliche und familiäre Probleme. Besonders gefährlich ist die Abhängigkeit, in die sich viele Einwohner Sambias durch Verschuldung bringen. Hautnah erlebten die Liebenzeller Missionare Dietmar und Katrin Brunner diesen Teufelskreis mit, als einer ihrer einheimischen Mitarbeiter durch verschiedene kulturelle Verpflichtungen immer mehr in einen finanziellen Engpass getrieben wurde. Das alles belastete die Familie sehr. Auch für die Frau war das Verhalten ihres Mannes eine große Herausforderung. Die Missionare sprachen das Thema des Umgangs mit Geld und Besitz im Frauenkreis an. Den besucht auch die Frau des Mitarbeiters.

Bald konnten die Missionare Früchte ihrer Arbeit sehen und schreiben über die Frau: „Sie kann nähen, hat nun schon einige Aufträge erfüllt und ist motiviert, weiterzumachen. Als Familie haben sie zwei Gärten angelegt. Einer für den Eigenbedarf und der andere, um das Gemüse zu verkaufen. Es sind kleine Schritte, aber Gott hat ihnen die Ideen und Gaben gegeben, um sie einzusetzen.“ Weiterlesen

Beeindruckt von der Atmosphäre

JAPAN. Die Freude war groß, als endlich das neue Kirchengebäude fertig renoviert und eingeweiht wurde. Die Missionare Irene und Thomas Beck blicken auf die Kauf- und Renovierungsphase zurück und erkennen in vielen Schritten Gottes Handeln: „Es ist einfach erstaunlich, wie Gott gewirkt hat und wir nun in zentraler Lage und gut sichtbar von Bahn und Bus, zudem mit mehreren Parkplätzen ein einladendes Gemeindehaus mitten in Tokaichiba bekommen haben.“ Das neue Gebäude zieht auch neue Leute an: Ein Mann aus der Nachbarschaft war schon länger beeindruckt von der Atmosphäre der Gemeinde, die er immer wahrnahm, wenn er ab und zu die Versammlungen durch die Fenster des alten Gebäudes beobachtete. Das neue Gebäude ist in seiner direkten Nachbarschaft und so kam er zur Einweihungsfeier. Seither besucht er regelmäßig die Versammlungen, ist voller Fragen zur Bibel und möchte Gott besser kennenlernen.

Filme, die Leben verändern

MITTLERER OSTEN. 4 Jahre, 319 Seiten Drehbuch, 67 Personen vor der Kamera, 200 Stunden oder 3 Terabyte aufgenommenes Filmmaterial, gefilmt in 5 Ländern: Das ist eine kurze Zusammenfassung in Zahlen des Projektes „Pellekan“. Dahinter steckt die Idee, dass persisch-sprechende Zuschauer des Fernsehsenders „SAT-7“ in die Grundlagen des christlichen Glaubens eingeführt werden und Tipps bekommen, wie sie mit einfachen Mitteln den Glauben an ihre Freunde weitergeben können – z. B. über selbst produzierte Videos auf Youtube. Die Idee zu dem Projekt hatte Paulus Hieber. Er ist Liebenzeller Missionar und unterstützt SAT-7 als Sendetechniker. Mittlerweile ist das Filmmaterial für die geplanten 13 Sendungen gedreht. Der Schnitt hat begonnen. Es ist der Wunsch aller am Projekt Beteiligten, dass durch „Pellekan“ Menschen von Jesus Christus hören und selbst Multiplikator werden.