Michael und Bärbel Pflaum: Authentischer Glaube in Afrika

Michael und Bärbel Pflaum arbeiten seit 1986 in Sambia. Sie waren wesentlich an der Gründung der Amano-Schule beteiligt. Dort bekommen mehr als 130 Kinder eine qualifizierte Schulbildung und die Möglichkeit, Jesus Christus kennenzulernen. Zurzeit sind Michael und Bärbel Pflaum in Deutschland und berichten über ihre Arbeit in Sambia. Wir haben Michael drei kurze Fragen gestellt.

Was ist die größte Herausforderung für die Missionsarbeit in Sambia?
Für meine Arbeit an der Amano-Schule ist das sicherlich das internationale Team. Wir haben 35 Mitarbeiter aus 16 Ländern und fünf verschiedenen Denominationen. Das ist auf der einen Seite bereichernd. Auf der anderen Seite ist meine Erfahrung: Das Zusammenarbeiten mit verschiedenen Kulturen aus der westlichen Welt ist oft herausfordernder als mit Afrikanern. Es gibt einfach sehr unterschiedliche Erwartungen, je nachdem, aus welchem westlichen Kontext man kommt. Und dann ist natürlich die animistische Weltanschauung, also der Geisterglaube, eine extreme Herausforderung in Afrika. Das geht so tief ins Leben hinein, dass es den Alltag vieler Menschen bestimmt. Weiterlesen

Hoffnungsträger und Friedensstifter

BURUNDI. Burundi leidet trotz Friedensschluss mit der letzten Rebellengruppe immer noch stark an den Folgen des Bürgerkriegs. Unter den einzelnen Volksstämmen herrschen Misstrauen und Vorbehalte. Deshalb braucht das Land dringend Menschen, die Christen theologisch ausbilden, damit sie Hoffnungsträger und Friedensstifter sein können. Die Liebenzeller Mission unterstützt die Bibelschule in Muramvya. Neben der Theorie sollen auf der Bibelschule auch praktische Kurse belegt werden können. Konzipiert ist die Bibelschule für Laienmitarbeiter aus dem ländlichen Bereich, da gerade die Gemeinden dort wachsen und der Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern groß ist. Die LM arbeitet seit 1992 in Burundi.