Voller Einsatz für die Wahrheit

PAPUA-NEUGUINEA. Spät am Abend geriet der Australier David in eine Verkehrskontrolle. Ein Polizist fragte ihn: “Wo kommen Sie her?” Dabei hielt er seine Hand leicht geöffnet zum Fenster herein. David ahnte, was der Mann wollte: Er forderte Geld. “Heute vor 500 Jahren hat Martin Luther die Reformation angestoßen. Ich war im Bibelkreis und wir haben den Luther-Film angeschaut”, gab David Auskunft. Der Polizist hielt kurz inne, dann sagte er: “Ich heiße Martin und bin Lutheraner. Wissen Sie was, fahren Sie mal weiter!”

Einige Tage später erzählte David den Liebenzeller Missionaren Elisabeth und René Bredow von seinem Erlebnis. Bei ihnen war er an jenem Tag zu Gast im Bibelkreis. Mit breitem Grinsen sagte David abschließend: “Martin Luther hat mich ‚gerettet'.” Den Film zeigten die Missionare auch in einer Pastorenschulung. Einzelne kamen später auf das Ehepaar zu und baten sie, den Film in ihren Siedlungen zu zeigen – nicht in den Kirchen, sondern nachts auf freien Plätzen. “Wir wollten es wagen, auch wenn es den Film nur auf Englisch und nicht in der Handelssprache Pidgin gibt”, sagt René. Weiterlesen

Hauswirtschafts- oder Hotelfachkraft

Für die Serviceleitung im Speisesaal und Café suchen wir ab sofort eine

Hauswirtschafts- oder Hotelfachkraft (m/w)

in Vollzeit.

Die Christliche Gästehäuser Monbachtal gGmbH ist in Bad Liebenzell im Nordschwarzwald beheimatet. Rund 230 Betten stehen unseren Gästen zur Verfügung. Unter dem Motto „dem Leben begegnen“ bieten wir Familien, Gruppen und Einzelgästen aus aller Welt Raum zur Begegnung miteinander und mit Gott.

Ihre Aufgabenschwerpunkte:

– Professionelle Gästeversorgung im Speisesaal für bis zu 100 Personen
– Mitarbeiterführung
– Verkauf im öffentlichen Tagescafé

Ihr Profil:
– Abgeschlossene Fachausbildung mit Berufserfahrung
– Selbständiges Arbeiten und hohe soziale Kompetenz
– Bereitschaft zu Wochenenddiensten
– Bejahung und Mittragen unserer christlichen Werte und Orientierung

Wir bieten:
– Verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit
– Gute Arbeitsatmosphäre und attraktives Umfeld
– Motiviertes Team


Für das Team in unserem Feriendorf suchen wir ab sofort eine

Hauswirtschaftsfachkraft m/w (80%)

Die Christliche Gästehäuser Monbachtal gGmbH ist in Bad Liebenzell im Nordschwarzwald beheimatet. Rund 230 Betten stehen unseren Gästen zur Verfügung. Unter dem Motto „dem Leben begegnen“ bieten wir Familien, Gruppen und Einzelgästen aus aller Welt Raum zur Begegnung miteinander und mit Gott.

Ihre Aufgaben:

– Gästeservice
– Verkauf im Kiosk

Ihr Profil:

– Abgeschlossene Fachausbildung
– Selbständiges Arbeiten und hohe soziale Kompetenz
– Bereitschaft zu Wochenenddiensten
– Bejahung und Mittragen unserer christlichen Werte und Orientierung

Wir bieten

– Interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit • Motiviertes Team
– Gute Arbeitsatmosphäre und attraktives Umfeld


Kontakt und Bewerbung
Liebenzeller Mission gGmbH
Bert Rubacek, Postfach 1240, 75378 Bad Liebenzell Tel: 07052 17-138, E-Mail: bert.rubacek@liebenzell.org www.liebenzell.org/personal

Ina Schütte: Hoffnung schenken, wo sie verloren gegangen ist

BURUNDI. Seit 2014 lebt die Liebenzeller Missionarin Ina Schütte in Burundi. Dort arbeitet sie bei verschiedenen Projekten für benachteiligte Kinder und Familien mit. Zuvor hat sie das Theologische Seminar der Liebenzeller Mission absolviert. Seit Dezember ist Ina in Deutschland, um von ihrer Arbeit zu berichten. Wir haben ihr drei Fragen gestellt.

Wie ist es für dich, als Single-Frau in Afrika zu leben?
In der afrikanischen Kultur zählt die Ehe zu den höchsten Prioritäten. Ich bin sehr dankbar, dass ich in Burundi als unverheiratete Frau dennoch ernst genommen werde und keine erheblichen Nachteile habe. Durch meinen großen Freundeskreis und meine Gemeinde bin ich sozial gut vernetzt und integriert. Schön ist es auch, dass meine afrikanischen Freunde sehr auf meine Sicherheit bedacht sind – vor allem, wenn ich unterwegs bin. Sie warten beispielsweise mit mir bei Polizeikontrollen, oder erkundigen sich, ob ich gut Zuhause angekommen bin. Da mich ständig Menschen umgeben, fühle ich mich nie alleine. Weiterlesen

Wenn Gott einen anderen Plan hat

FRANKREICH. „Herr, jetzt bist du am Zug“, sprach die Liebenzeller Missionarin Evelyn Theurer zu Gott. Sie zog ihre Winterjacke an, schloss die Haustür hinter sich zu und machte sich auf den Weg ins Krankenhaus. Dort wollte sie in die Patientenzimmer gehen und das Evangelium weitergeben. Den Eindruck, das zu tun, bekam Evelyn, als sie kürzlich in einer Gemeinde in Alençon darüber predigte, sich auf den Weg zu machen. Auch das Gebet einer afrikanischen Frau bekräftigte sie, loszuziehen.

„Obwohl mich dies viel Überwindung kostete, wollte ich Gott gehorsam sein“, sagt Evelyn. Auf dem Weg kam sie an einem Laden vorbei. Plötzlich hatte sie das Gefühl, sie müsse dort hineingehen. Die Ladenbesitzer, ein französisches Ehepaar, kennt Evelyn aus dem Ökumenischen Bibelkreis. Sie betreiben das Geschäft gemeinsam, doch an diesem Tag traf Evelyn nur den Mann an. Dieser erzählte traurig, dass sich seine Frau am Vortag das Handgelenk gebrochen habe und sechs Wochen ausfalle. Evelyn war froh, dass sie ihrem Gefühl nachging und dadurch früh von dem Unfall erfuhr: „So konnte ich bereits mehrfach mit der Frau telefonieren und dem Ehepaar unter die Arme greifen.“ Mit Dank erfüllt sagte die Frau später bei einem Besuch: „Evelyn, du bringst Licht in meine Dunkelheit.“ Weiterlesen

Gemeinsam lernen, voneinander profitieren – Internationale Partner zu Gast bei der Liebenzeller Mission

BAD LIEBENZELL. Weltmission heute lebt vom gemeinsamen Lernen, wo Erfahrungen, gelungene Konzepte und auch Rückschläge offen ausgetauscht werden und wir gemeinsam beten, sowie Gott um Wegweisung bitten. Die Liebenzeller Mission ist mit einem Reichtum an internationalen Partnerschaften beschenkt und so nutzten wir die Gelegenheit, anlässlich des Direktorenwechsels, uns über praktische Missionsfragen auszutauschen. Wer in Partnerschaften unterwegs sein möchte, muss Lernender sein – als Liebenzeller Mission wollen wir auf diesem Weg bleiben und dadurch wachsen.

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Christoph und Inka Scharf: Gelebter Glaube steckt an

BAD DOBERAN. Menschen in Mecklenburg-Vorpommern mit dem Evangelium erreichen: Das ist die Leidenschaft der Liebenzeller Mitarbeiter Christoph und Inka Scharf. Seit 2010 leben sie mit ihren drei Kindern in Bad Doberan, wo sie im Gemeindeaufbau der Landeskirchlichen Gemeinschaft (LKG) tätig sind. Dieser Aufgabe gingen sie zuvor sieben Jahre lang in der LKG Schwerin nach. Wir haben Christoph drei Fragen gestellt.

Wo erlebst du in eurer Gemeinde Herausforderungen?
Gerade weil im „Haus Gottesfrieden“ viel Gutes passiert und wir Gottes Segen erfahren, spüren wir häufig Anfechtung. Ehen durchleben zum Beispiel Krisen oder es macht sich bei Mitarbeitern Erschöpfung breit. Das gemeinsame Gebet schweißt uns in diesen Situationen aber immer wieder enger zusammen. Daher sehe ich dies nicht nur negativ. Wir wissen, dass Jesus der Sieger ist, und er möchte, dass alle Menschen das Evangelium hören. Im Herbst hatten wir 68 Gottesdienstbesucher, bei der Taufe im Sommer waren es sogar 120 – und das bei 12.000 Einwohnern. Dafür sind wir sehr dankbar. Weiterlesen

„Minibus-Callboys“ hören das Evangelium

SAMBIA. Sogenannte „Callboys“ sind Männer, die an Straßenecken stehen und die Werbetrommel für Minibusse rühren. Schreiend geben sie Fahrtrichtungen an und werben um Mitfahrer. In der Gesellschaft haben sie einen schlechten Ruf: Als „böse Jungs“ und „Trunkenbolde“ werden sie von vielen Sambiern bezeichnet. Das wenige Geld, das sie verdienen, fließt oft direkt in Alkohol. Bereits tagsüber ist ein Großteil der Männer betrunken und fällt durch negatives Verhalten auf.

„Als Jesus auf der Erde lebte, hat er sich um ‚Sünder und Zöllner‘ vornehmlich gekümmert – diejenigen Typen, mit denen eigentlich niemand zu tun haben will“, sagt der Liebenzeller Missionar Benjamin Wagner, der seit Juli das sozial-missionarische Projekt „Dawn Trust Community Care“ (DTCC) verantwortet. Er und sein Team sehen die Not bei den vielen jungen Männern, die von der Straße kommen und in das Minibusgeschäft hineinrutschen. Die Dawn-Trust-Mitarbeiter verstehen es als ihren Auftrag, den „Minibus-Callboys“ die gute Nachricht von der Liebe Gottes weiterzugeben. „Alle zwei Monate laden wir die Männer zu uns auf das Gelände ein, wo zunächst Fußball gespielt wird. Danach sitzen wir zusammen in der Grasdachhalle und ein Mitarbeiter oder eingeladener Redner teilt mit ihnen das Evangelium“, erzählt Benjamin. Zuletzt ging es um Matthäus 24. Sepiso, der Vorsitzende von DTCC, forderte die 30 Männer heraus: „Wenn Jesus wiederkommt, wird er euch entweder erkennen – oder auch nicht, weil ihr keine Entscheidung für ihn getroffen habt.“ Wie dies geschehen kann, erklärte er den jungen Männern eindrücklich. Ein anschließendes Mittagessen rundet die Vormittage ab und bietet Raum für Gespräche. „Es ist gut, Zeit mit den Männern zu verbringen und ihnen das Gefühl zu geben, dass sie angenommen sind“, sagt Benjamin. Weiterlesen

(K)eine Hoffnung zu Weihnachten

PAPUA-NEUGUINEA. „Morgen ist Heiligabend und in diesem Lager leben Christen, die nicht auf den Weihnachtsgottesdienst verzichten sollten“, sagt der Liebenzeller Missionar Simon Herrmann zu dem Verwalter eines Flüchtlingslagers in Lorengau am Telefon. Es ist nicht sein erster Versuch, eine Genehmigung zu bekommen, damit er die geflüchteten Männer besuchen darf. Sie alle riskierten einst ihr Leben, als sie mit Booten über den Pazifik flohen, um in Australien die Chance auf ein besseres Leben zu bekommen. Da sie dort aber nicht willkommen waren, wurden sie auf die Insel Manus verfrachtet.

Schon lange leben sie dort in Flüchtlingsunterkünften, die normalerweise niemand besuchen darf. Diesmal erlebt Simon jedoch eine Überraschung: „Ich habe nichts dagegen, wenn ihr am ersten Weihnachtsfeiertag kommt, um einen Gottesdienst zu gestalten“, sagt der Verwalter am Telefon. Simon freut sich und macht sich an die Vorbereitungen. Am nächsten Tag bekommt seine Familie Besuch von drei sri-lankischen Geflüchteten. Simons Frau Yvonne hat seit einiger Zeit Kontakt zu diesen. Sie sind der Einladung gerne gefolgt, gemeinsam mit der Missionarsfamilie Heiligabend zu verbringen. Seit fast fünf Jahren leben die drei Männer nun auf Manus – ohne eine Perspektive für ihre Zukunft. Zunächst lesen sie gemeinsam die Weihnachtsgeschichte und essen zu Abend. Danach besuchen sie den Gottesdienst. Zwar ist einer der Männer kein Christ, doch er entschließt sich, mitzukommen. Überraschend verabschiedet er sich später mit dem Wunsch „God bless you“ (Gott segne euch). Weiterlesen