Theo und Carolin Hertler: Von Jetsettern, Musicals und einer Vision

SPANIEN. Seit 22 Jahren sind Carolin und Theo Hertler leidenschaftlich als Missionare in Marbella tätig – einer Stadt an der Costa del Sol, die vor allem als Ferienhochburg für den Jetset bekannt ist. Dort geben sie den Menschen von Jesus Christus weiter und bauen Gemeinde. Da die beiden gerade in Deutschland sind, haben wir ihnen vier Fragen gestellt.

Ihr arbeitet in einer exklusiven Touristenstadt, in der der Jetset verkehrt. Wie erreicht man in solch einer Stadt Menschen mit dem Evangelium? Weiterlesen

Cornelia und Michael Volz: Abschied nach 22 Jahren

MALAWI. Nach elf Jahren am Chisomo-Zentrum und weiteren elf Jahren im pastoralen Dienst in Zomba haben die Liebenzeller Missionare Cornelia und Michael Volz gemeinsam mit ihren beiden Töchtern ihre Zelte in Malawi abgebrochen und sind nach Deutschland zurückgekehrt. Bis Ende des Jahres werden sie noch im Reisedienst sein, um von ihrer Arbeit zu berichten. Wir haben sie getroffen und ihnen vier Fragen gestellt.

Welche Vorteile brachte die Zusammenarbeit in einem internationalen Team mit sich? Weiterlesen

Reinhard und Cornelia Frey: Der Schein trügt

SAMBIA. Seit drei Jahren bilden die Liebenzeller Missionare Cornelia und Dr. (UNIMW) Reinhard Frey Pastoren und Gemeindemitarbeiter rund um Ndola aus. Zuvor war Reinhard als Pastor beim Liebenzeller Gemeinschaftsverband (LGV) tätig. Noch bis Ende August sind die beiden im Heimataufenthalt, um von ihrer Arbeit zu berichten. Wir haben sie getroffen und ihnen drei Fragen gestellt.

Reinhard, du reist immer mal wieder gemeinsam mit Mitarbeitern der sambischen Kirche zu Einsätzen in den Kongo, um dort Pastoren und Gemeindeleiter zu schulen. Ist das für die sambische Kirche ein erster Schritt hin in Richtung Weltmission? Weiterlesen

Markus und Regine Gommel: Mensch ist Mensch!

Markus und Regine Gommel leben seit 2004 mit ihren Kindern in Toronto (Kanada). Dort setzen sie sich besonders für Einwanderer aus Bangladesch ein – und für Flüchtlinge aus der ganzen Welt. Sie helfen ihnen praktisch und laden sie zum Glauben ein. Davor war Markus Orgel- und Harmoniumbauer und studierte anschließend Theologie. Regine ist gelernte Einzelhandelskauffrau. Vor ihrer Zeit in Kanada lebten sie gemeinsam zwei Jahre in Bangladesch. In den nächsten Wochen sind Markus und Regine in Deutschland unterwegs, um über ihre Arbeit zu berichten. Wir haben ihnen einige kurze Fragen gestellt.

Wie wird man vom Orgel- und Harmoniumbauer zum Theologen und dann Missionar? Weiterlesen

Frank und Julia Wittmann: In Afrika zu Hause

Seit 2010 leben und arbeiten Frank und Julia Wittmann in Sambia. Frank ist der Verwaltungsleiter an der Amano-Schule und unterrichtet genauso wie seine Frau Julia. Sie begleitet außerdem Kurzzeitmitarbeiter und hilft beim Schuleinkauf. Vor ihrer Zeit in Sambia waren sie mit Christliche Fachkräfte International in Sierra Leone. In den nächsten Wochen sind Frank und Julia in Deutschland unterwegs, um über ihre Arbeit zu berichten. Wir haben ihnen einige kurze Fragen gestellt.

Wenn ihr an Heimat denkt: Kommt euch Afrika oder Deutschland in den Sinn? Weiterlesen

Elfmal „Ja“ für ein neues Leben

BERLIN. Mit Hashtags wie „I’m yours“ (Ich gehöre dir) oder „child of god“ (Gottes Kind) versieht eine 15-Jährige gerne ihre Fotos auf der Internetplattform Instagram. Dabei spielte Gott lange Zeit keine Rolle in ihrem Leben. Jesus? Wer sollte das sein? Halt? Ein Fremdwort für die Berlinerin. Ihren leiblichen Vater lernte sie nie kennen. Vor zwei Jahren besuchte die Jugendliche dann ein Sommercamp, bei dem sie in die Junge Kirche Berlin (JKB) eingeladen wurde. Sie entschloss sich, hinzugehen, und lernte dort Jesus kennen und lieben. Als Zeichen, dass sie nicht mehr ohne ihn leben möchte, ließ sie sich im Juni von den Liebenzeller Mitarbeitern Jana Kontermann und Nathanael Bader taufen, und erhielt so, wie es auf ihrem T-Shirt abgedruckt stand, ein „neues Leben“.

Und sie war nicht alleine. Zehn weitere aus dem Kiez, darunter sieben Jugendliche und drei Erwachsene, ließen sich an dem Tag taufen. Und das Beste: Obwohl die meisten die einzigen Christen in ihrer Familie sind, kamen viele Angehörige. „Da einige Besucher noch nie von Jesus gehört oder einen Gottesdienst miterlebt hatten, entschied ich mich, über die Basics des christlichen Glaubens zu predigen“, erzählt Jana. Dass sie auf nichts aufbauen konnte, bestätigte ihr beispielsweise auch der Anruf einer Mutter, die kurz vor der Taufe wissen wollte, wie solch ein Event gefeiert wird, da ihr Sohn der einzige in der Familie sei, der was mit Jesus zu tun hätte. Über das Interesse freute sich Jana sehr. Und tatsächlich kam die gesamte Familie des Jungen – auch wenn sie sich in zwei Lager spaltete, da die Eltern geschieden waren. „Durch das große Picknick im Anschluss fiel das aber nicht auf. Auch, dass mancher Täufling nur wenige Angehörige dabei hatte, blieb unbemerkt. An dem Tag waren wir eine große Gemeinschaft, sozusagen eine Familie“, freut sich Jana. Auch bei den Täuflingen gab es keine Unterschiede, denn sie trugen alle das gleiche Shirt mit der Aufschrift „Mein neues Leben“. Weiterlesen