Ein christlicher Radiosender bringt Gottes Licht nach Malawi

MALAWI. Die Sendungen des christlichen Radios L und Hörerclubs stoßen in Malawi auf große Resonanz. Das berichtet Paul Kränzler. Seit November 2017 ist nach fast 15 Jahren Planungszeit der Sender in Betrieb. Nun verteilt der Liebenzeller Missionar mit seinen Mitarbeitern Solarradios in einem Dorf in der Umgebung. „Wenn die Menschen einen Hörerclub gegründet haben, erhalten sie von uns 15 Radios, damit sie die Sendungen hören können.“ Das ermöglicht den Mitarbeitern auch zu fragen, welche Programminhalte besonders gut ankommen. Am beliebtesten sind immer noch die „Anruf-Sendungen“, bei denen Hörer ihre Freunde und Bekannte grüßen, so Paul Kränzler. Aber auch Bibelsendungen seien sehr beliebt.

Dankbar ist er, dass mit Frank Maluwa seit Jahresbeginn ein ausgebildeter Journalist nun den Senderchef Kondwani Chavula unterstützt. Ebenso freut sich der Liebenzeller Missionar, dass viele Spender und auch Nichtregierungsorganisationen die Arbeit unterstützen. Eine große Hilfe sind auch Firmen mit ihren Werbesendungen: „Inzwischen werden wir als wichtiger Partner wahrgenommen und erhalten viele Aufträge“, sagt Paul Kränzler. Ein Milchwerk wirbt beispielsweise für seine Produkte. Milchprodukte gehören traditionell nicht zum Speiseplan der Malawier, aber inzwischen essen doch manche gerne einen süßen Fruchtjoghurt als Snack zwischendurch oder nehmen Milch in den Tee. Weiterlesen

Christliche Hochschule bildet in 50 Jahren fast 8.000 Studenten aus

BANGLADESCH. Fast 8.000 Studenten wurden für ihre Arbeit als Pastoren und kirchliche Mitarbeitern am „College of Christian Theology“ (CCTB) aus- und weitergebildet, das im vergangenen Jahr das 50-jährige Jubiläum feierte. Die christliche Hochschule ist bewusst interkonfessionell ausgerichtet und wird von rund 25 Kirchen, Missionen oder Entwicklungshilfe-Organisationen als Mitglieder getragen.

„Viele der Absolventen arbeiten im höheren kirchlichen Dienst und in der Leitung von christlichen Hilfsorganisationen“, berichtete Wolfgang Stauß. Laut dem Liebenzeller Missionar besteht eine besondere Stärke von CCTB in der Kombination von inner- und außerschulischer Ausbildung. „Wir möchte Christen dabei helfen, in biblischen Werten ihre Identität zu finden, um dann als Zeugen und Multiplikatoren in ihrem Umfeld ein Stück Himmel auf Erden zu schaffen“. Weiterlesen

Christlicher Glaube überwindet Grenzen zwischen verschiedenen Nationalitäten

FRANKREICH. Der christliche Glaube bringt Menschen verschiedener Nationalitäten zusammen und hilft, falsche religiöse Vorstellungen zu überwinden. Das hat Evelyn Theurer bei einem Frauennachmittag erlebt, zu dem rund 30 Besucherinnen kamen. „Wir waren eine bunte Truppe aus weißen und schwarzen Frauen – das ist bemerkenswert, weil sie sich immer mehr annähern, bewusst den Kontakt suchen und Vertrauen aufbauen.“ Der Nachmittag beschäftigte sich mit den Segnungen Gottes. „Für uns ist Jesus Licht, Segen und Ermutigung. Das ermutigt uns wiederum, das auch für die Menschen unserer Zeit zu sein“, so die Liebenzeller Missionarin. Die Frauen hätten die Zeit sehr miteinander genossen und drei berichteten, was Jesus für sie getan habe. Evelyn Theurer möchte nun ein Team für die Frauenarbeit heranbilden und mit anderen Themen und Schwerpunkten auch neue Frauen einladen. So wollen sich die Besucherinnen beim nächsten Mal an einem Samstag um 18 Uhr treffen und jede Nationalität will etwas beitragen. „Das ist ein weiterer Schritt, um gemeinsam unterwegs zu sein!“

Die Liebenzeller Mission ist seit 1987 in Frankreich tätig und hat dabei in der Normandie mehrere Gemeinden gegründet. Auf rund 30.000 Einwohner kommt dort nur etwa eine Gemeinde, die bis zu 50 Kilometer von der nächsten entfernt liegt. Evelyn Theurer ist seit 2008 in der Gemeindearbeit tätig, zunächst in Alençon und Mortagne und seit vergangenem Jahr in La Roche-sur-Yon (nördlich von La Rochelle). Weiterlesen