Reich beschenkt in Reichenbach

Ein Bericht von ITA-Student Sebastian Schneider.

Der 3. Jahrgang der Interkulturellen Theologische Akademie (ITA) war vom 10 bis 17. März mit ITA-Rektor Gustavo Victoria zu einer Evangelisationswoche in Reichenbach im Vogtland in Sachsen.
Seit einigen Jahren besteht zur LKG Reichenbach ein guter Kontakt, was sich z. B. auch darin äußert, dass die ITA jedes Jahr einen Praktikanten für vier Monate von September bis Dezember dort einsetzt. Daraus entstand der Wunsch, ob Gustavo Victoria nicht mal mit einer ganzen Klasse kommen könnte, um eine Evangelisationswoche zu gestalten. Dies hat nun geklappt und es war für beide Seiten eine bereichernde und gesegnete Erfahrung. Weiterlesen

Sportartikel für Sambia gesucht

BAD LIEBENZELL / SAMBIA. Wir schicken bald einen Container mit technischem Material und Hilfsgütern nach Sambia.
Für das Sportprogramm unseres Projekts „Mushili – Hilfe zum Leben“ suchen wir noch

• Fußball- und Basketballtrikots
• Fußballschuhe für Kinder und Jugendliche
• Fußbälle und Basketbälle
• 4 Herren-Fahrräder Weiterlesen

missioNow 2019

Möchtest du …

  • deine Fragen loswerden?
  • wissen, wie Mission heute wirklich aussieht?
  • mehr darüber erfahren, was Gott mit dir vorhat?
  • den nächsten Schritt wagen?
  • wissen, ob Gott dich im Ausland brauchen möchte?
  • hören, was Gott derzeit weltweit tut?
  • Einsatzmöglichkeiten für dich kennenlernen?
  • einen Unterschied in der Welt machen und dich für Menschen engagieren, die in Not und Armut leben?

Dann lass dir das missioNow nicht entgehen!

30. März im gate27 in Winterthur!

Melde dich jetzt an und bringe deine Jugendgruppe, Kleingruppe, Freunde … mit:
Anmeldung Einzelperson: Link
Anmeldung Gruppe: Link

Für alle, die sich bis zum 15. März 2019 anmelden, gibt es ein Gratisdessert. Die Teilnahme ist aber auch ohne Anmeldung möglich.

Weshalb bist du am missioNow?
Das haben wir unsere Speaker gefragt – ein paar ihrer Antworten:

«Es ist wichtig, in Bezug auf den christlichen Glauben sprachfähig zu sein und noch mehr zu werden – und ich möchte ein humorvoll-tiefgründes Nachdenken über Mission weitergeben.» Stefan «Sent» Fischer

«Mein erster Einsatz in Italien hat mein Leben völlig auf den Kopf gestellt. Der Einsatz hat meine Grenzen gesprengt und einen Horizont geöffnet, den ich für mich persönlich nie für möglich gehalten hätte (Gaben, Fähigkeiten, Sprachen, Kulturen, Glauben). Besonders, wie ich Gott erlebt habe. Ich bin der festen Überzeugung, dass JEDER Schweizer mindestens 6-12 Monate einmal in einer anderen Kultur leben sollte – besonders wir Christen. Am missioNow möchte ich die Besucherinnen und Besucher dazu motivieren, sich aus der Komfortzone herauszubegeben und sich konkret für einen Einsatz anzumelden!» Markus Flückiger, Leiter OM Schweiz

«Gottes Herz schlägt für Nationen und Völker und er hat uns einen weltweiten Auftrag gegeben. Es gibt heute noch Orte, wo Jesus nicht bekannt ist! Ich will mein Leben dafür investieren, dass er dort bekannt wird, wo er es noch nicht ist. Im Workshop ‹Angstfrei ins Ausland› möchte ich den Leuten weitergeben: Habt keine Angst! Der persönlichen Berufung von Jesus zu folgen, ist der sicherste Ort, an dem du sein kannst. Bist du bereit, deine Berufung über alles andere zu stellen?» Nate, TCK

Sie und weitere spannende Redner aus ganz unterschiedlichen Hintergründen erzählen am missioNow aus ihrem Leben und ihrer Arbeit – das solltest du auf keinen Fall verpassen!

Das Programm

9:30 Türöffnung

10:00 «Ächt jetz?!» – Mitarbeitende aus aller Welt besprechen Klischees und Vorurteile

12:30 Workshops

  • Mission?! Ganz sicher nichts für mich!
  • Evangelisation vs. Entwicklungszusammenarbeit
  • Der richtige Zeitpunkt?! Mission als Single, Ehepaar oder Familie
  • Angstfrei ins Ausland
  • Praktische Vorbereitung für den Einsatz – woran muss ich denken?
  • Mission JA, aber ich möchte nicht um Geld betteln

16:00 Grill the Missionary

Rund 30 Organisationen sind vor Ort und können dich auf der Suche nach einem passenden Einsatzort beraten.

Mehr Infos findest du hier.

Die Location
Das missioNow findet zentral gelegen im gate27 in Winterthur statt.

Adresse:
Theaterstrasse 27
8400 Winterthur

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Das gate27 ist 5 Gehminuten vom Bahnhof Winterthur entfernt.

Anreise mit Auto:
Autobahnausfahrt Ohringen in Richtung Stadtzentrum. Parkplätze hat es beim roten Turm, beim Bezirksgebäude sowie in diversen Parkhäusern.

Interkulturelle Kompetenz in der multikulturellsten Stadt der Welt erlernen

KANADA. Eine Schlüsselqualifikation, die jeder Missionar und jeder benötigt, der mit Menschen aus anderen Kulturen arbeitet, ist die sogenannte „interkulturelle Kompetenz“: in der Lage sein, sich in fremde Kulturen hineindenken und Menschen aus anderen Ländern angemessen helfen zu können, die anders denken und handeln. Genau das lernen seit Mitte Januar elf Studenten und eine Ehefrau der Interkulturellen Theologischen Akademie (ITA) der Liebenzeller Mission in Toronto. Sie gilt als multikulturellsten Stadt der Welt.

Sechs Monate leben die Studenten in Kanada. Die Zeit in der Millionenmetropole wird bewusst praxisnah gestaltet. Die Studenten verbessern ihr Englisch an einer Sprachschule, lernen im „Intercultural Ministry Training“ Verständnis für andere Kulturen und üben den Umgang mit Menschen aus unterschiedlichen Ländern ein. Außerdem belegen sie theologische Kurse unter anderem am „Toronto Baptist Seminary“. Dazu helfen sie in christlichen Gemeinden zum Beispiel in der Obdachlosenarbeit, geben Englischkurse für Einwanderer, engagieren sich in der Kinder- und Jugendarbeit und gestalten Gottesdienste mit. Dabei stehen ihnen immer fachkundige Mentoren zur Seite. Alle Studenten leben im „Liebenzell House“, das sich in unmittelbarer Nähe des Lake Ontario befindet. Dort wohnen sie mit Erin und Adam Marshall zusammen, die viele Jahre im Ausland für verschiedene christliche Organisationen arbeiteten und für die Begleitung der Studenten zuständig sind. „Bislang gab es noch keinen, dem die Zeit in Kanada nicht gefiel“, sagt Birgit Hartmann, die das Sekretariat der ITA leitet. Alle kämen bereichert, verändert und gereift aus Übersee zurück. Weiterlesen

Liebenzeller Missionarskind hilft in Bangladesch Rohingya

BANGLADESCH. Weltweit sorgt das Schicksal der Rohingya, einer unterdrückten und verfolgten muslimischen Minderheit in Myanmar, für Aufsehen. Rund eine Million von ihnen floh vor allem in das benachbarte Bangladesch. Dort half Steffi Stauß, die als Tochter der Liebenzeller Missionare Wolfgang und Dorothea Stauß in dem Land aufwuchs, bei verschiedenen Organisationen mit, die sich für die Geflüchteten engagieren.

Steffi Stauß beendete im vergangenen Jahr ihr Studium der Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt interkulturelle Beziehungen in Fulda erfolgreich. Ihre Bachelor-Arbeit schrieb sie über die Rohingyas. Steffi Stauß engagierte sich nach der kurzzeitigen Rückkehr in Bangladesch unter anderem in der Öffentlichkeitsarbeit und in der Verwaltung der Organisationen. So half sie mit, bei einem Video die bengalischen Interviews zu übersetzen und übernahm die Moderation. „Ich fand es einen sehr beeindruckenden und erschreckenden Moment, als ich mitten im Camp stand und man weit und breit nur das Lager gesehen hat – es macht einem die Komplexität der Situation klar. Es ist unglaublich, wie viele Menschen aus Myanmar vertrieben wurden.“ Weiterlesen