Jahresfest 2019

Am 24. März 2019 fand das Jahresfest der Liebenzeller Mission in der Evangelisch Freikirchlichen Gemeinde in Tschingel-Sigriswil statt. Gefeiert wurde dort in einer wunderschönen Berglandschaft, die trotz des gemeldeten Regens, im glänzenden Sonnenschein erstrahlte.

MissioNow 2019

Wir waren beim diesjährigen MissioNow 2019.
Rose Schaaf, Naëma Masquiren und Lisa Brönnimann hatten viele gute Begegnungen und Gespräche in Winterthur. Es waren einige interessiert an einem Kurz- oder Langzeiteinsatz.

Markus und Evelyne Breuninger: Für Gott mit dem Flugzeug unterwegs

Sie wohnen am anderen Ende der Erde und sorgen dafür, dass Menschen auch in den abgelegensten Gebieten der Welt von Jesus hören und medizinische Versorgung bekommen. Markus und Evelyne Breuninger sind Liebenzeller Missionare in Australien und unterstützen unsere Partnerorganisation MAF Flugdienst. In den nächsten Wochen sind sie in Deutschland unterwegs, um von ihrer Arbeit zu berichten. Wir haben ihnen ein paar kurze Fragen gestellt.

1. Ihr stammt aus Deutschland. Ihr habt in Botswana und Sambia gelebt und wohnt jetzt in Australien. Wo fühlt Ihr Euch zu Hause? Weiterlesen

Mit Buchclub in Sambia zum Nachdenken über den Glauben anregen

SAMBIA. Ungewöhnliche Wege gehen Liebenzeller Missionare in Sambia, um Jugendliche zum Nachdenken über den Glauben und zum reflektierten Diskutieren darüber anzuregen: in dem sie einen Buchclub gründen. Seit Februar treffen sich sechs Jugendliche und drei Mitarbeiter in Mushili. Jeder Teilnehmer hat die sambische Novelle „Quills of Desires“ erhalten und liest bis zum nächsten Treffen daraus ein Kapitel. Abwechselnd bereitet sich ein Mitarbeiter etwas intensiver vor und leitet die Diskussionsrunden über Kultur, Religion und Alltägliches. Überrascht sind die Mitarbeiter, dass so viele Jugendliche Interesse am regelmäßigen Lesen und Austausch haben – und das, obwohl in Sambia keine klassische Lesekultur herrscht.
Neue Familie in Afrika gefunden
Ins Leben gerufen hat der Buchclub Tamara Geiser. Sie studiert seit 2016 Theologie und Soziale Arbeit im interkulturellen Kontext an der Internationalen Hochschule Liebenzell und absolvierte ein Auslandssemester in Sambia. „Mein Herz brennt für Mission und für Afrika. Deshalb freute ich mich, einen Einblick in die sambische Kultur, Soziale Arbeit im afrikanischen Kontext und in das Missionarsleben zu bekommen.“ Dabei gefiel ihr besonders, dass sie bei ihrem Aufenthalt in Sambia sowohl Theologie als auch Soziale Arbeit miteinander kombinieren konnte. „Ein Praktikum im Ausland ist eine tolle Erfahrung und man lernt nicht nur für seinen künftigen Beruf, sondern für sein Leben“, so Tamara Geiser. Man benötige zwar Zeit, in einer völlig neuen und fremden Kultur anzukommen und seinen Platz zu finden – aber es lohne sich, dran zu bleiben: „Sambia ist ein Land der Beziehungen und diese brauchen Zeit. Aber wenn Freundschaften entstehen, hat man eine neue Familie inmitten von Afrika gefunden.“
Die Liebenzeller Mission gründete 2003 in Zusammenarbeit mit ihrer Partnerkirche das Projekt „Mushili – Hilfe zum Leben“. In der Stadtrandsiedlung von Ndola, mitten im „Kupfergürtel“ Sambias, leben rund 80.000 Menschen in sehr einfachen Verhältnissen. Ein Schwerpunkt bildet dabei die Ausbildung in alternativem Feldbau – „Farming God’s Way“. Die Kleinbauern lernen auf Musterfeldern, wie sie durch die Verwendung von Kompost und Mulchen den Ertrag ihrer Felder steigern und ihre Familie besser ernähren können. Die Liebenzeller Mission arbeitet seit 1985 in Sambia.

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„In unserer Gemeinde geht es sehr herzlich zu“

Ohne Missionare, die sich Jahrzehnte in ihrem Einsatzland investieren, könnte Missionsarbeit nicht funktionieren. Als Liebenzeller Mission profitieren wir sehr von unseren Langzeitmissionaren. Wie zum Beispiel von Norbert und Susanne Laffin. Sie leben und arbeiten seit 29 Jahren in der Normandie in Frankreich. In Coutances haben sie eine Gemeinde gegründet und sind nun seit 2017 in Alençon im Einsatz. Ihre Leidenschaft für die Menschen im Land ihrer Berufung ist immer noch sehr groß. In den nächsten Wochen ist Norbert zusammen mit Tochter Anna-Lena in Deutschland, um über seine Arbeit zu berichten. Wir haben ihm einige Fragen gestellt.

Bei euch in der Gemeinde sind auch immer wieder Kurzzeitmitarbeiter von „impact“ im Einsatz. Wie machen sie sich?
impactler sind toll! Sie sind eine echte Verstärkung. Ich stelle in Frankreich immer wieder fest: Je jünger die Leute sind, desto weniger wissen sie über den christlichen Glauben. Aber auch desto weniger voreingenommen sind sie. Gerade die impactler kommen mit jungen Menschen gut ins Gespräch. Natürlich müssen wir auch in sie investieren, aber das machen wir gerne! Weiterlesen