15.000 Euro für Kinderdorf in Khulna benötigt

BANGLADESCH. Häufig müssen Kinder in Bangladesch hart arbeiten anstatt zur Schule gehen zu können. Eine unbeschwerte Kindheit haben nur wenige. Im Kinderdorf in Khulna in Bangladesch leben und lernen ca. 50 benachteiligte Jungen. Aufgenommen werden Waisen, Halbwaisen oder Kinder aus sehr armen Familien. Für sie ist das Kinderdorf ein echtes Zuhause geworden. Und durch die qualifizierte Schulbildung bekommen sie eine Perspektive für die Zukunft. Jetzt muss dringend noch ein Stockwerk für die Mitarbeiter gebaut werden. Dafür benötigen wir 15.000 Euro an Spenden. Wer hilft mit? Jeder Euro hilft! Ganz herzlichen Dank für alle Unterstützung!

>> Hier geht es zum Online-Spendenformular Weiterlesen

Tod eines Zwölfjährigen führt zur Absage an Zauberei

PAPUA-NEUGUINEA. Zauberei, dunkle Magie und dämonische Mächte: All das spielt in vielen Ländern, in denen Liebenzeller Missionare tätig sind, eine ganz reale und große Rolle – mit teilweisen tödlichen Folgen. Das hat Johannes Wälde neu erfahren: Bei einem Besuch eines Dorfes im Busch verstarb ein zwölfjähriger Junge an dem Tag, als die Missionare ankamen. Als Todesursache wurde Zauberei vermutet. Da die Bewohner von Papua-Neuguinea Angst vor dem Geist des Toten haben, sind Beerdigungen dort sehr wichtig. Nächtelang wird um den Verstorbenen getrauert. „Das Ganze nennt sich ‚Haus Krai‘ (Haus des Weinens). Und dabei wird nicht still und leise getrauert. Je lauter, desto besser und am besten so, dass es das ganze Dorf hört“, so Johannes Wälde.

Verzicht auf Rache Weiterlesen

Schülerheim in Japan vor Neuorientierung

JAPAN. Das Schülerheim in Nakamachidai bei Tokio befindet sich in einer Umbruchphase. Das berichtet Missionar Thomas Beck. Ab Sommer wird die Arbeit vorübergehend pausieren, da zurzeit keine Missionarskinder mehr dort wohnen. Nun prüfen die Verantwortlichen, wie die Arbeit weitergehen soll.
Das jetzige Schülerheim wurde 2010 neu gebaut. Das Gelände liegt gegenüber eines Spielplatzes und in der Nähe eines Parks. Das erste Schülerheim wurde bereits 1964 in Kugahara errichtet, 1974 siedelte man nach Nakanoshima/Kawasaki bzw. 2010 nach Nakamachidai über. Ins Leben gerufen wurde das Schülerheim von der Liebenzeller Mission; getragen wurde es zusammen mit der Allianz Mission und der Marburger Mission, die ebenfalls ihre Kinder dorthin sandte. Zwischenzeitlich besuchten bis zu 20 Schülerinnen und Schüler im Alter von 6 bis 18 Jahren die Einrichtung.

Schülerheim bereitete Missionarskinder auf die Rückkehr nach Deutschland vor Weiterlesen

Auf kreative Weise von Jesus weitersagen

SPANIEN. Es gibt viele Möglichkeiten, Menschen von Jesus Christus weiterzusagen, die ihn noch nicht kennen. Seit Jahren probt der Liebenzeller Missionar Theo Hertler mit einheimischen Mitarbeitern und befreundeten Gemeinden Kindermusicals ein. Die Sänger und Schauspieler sind immer mit viel Leidenschaft dabei. Über den Sommer gibt es in der Region Marbella dann viele Aufführungen. Da die Musicals für Kinder sind, kommen oft die ganzen Familien mit dazu. Das ist eine große Chance, dass viele die gute Nachricht von Jesus hören. Mit dabei sind auch zwei impact-Kurzmitarbeiterinnen, die für einige Monate in Spanien im Einsatz sind. Wir hoffen und beten, dass die Musicals noch in vielen Orten aufgeführt werden können.

Der Beitrag Auf kreative Weise von Jesus weitersagen erschien zuerst auf Meine Mission. Weiterlesen

Nachbarschaftsfest der Hoffnungshäuser bringt Kulturen zusammen

BAD LIEBENZELL. International ging es zu beim Nachbarschaftsfest der Hoffnungshäuser am 13. Juli in Bad Liebenzell. Länderfähnchen aus aller Welt schmückten das Gelände, es gab afrikanisches und arabisches Gebäck wie zum Beispiel Baklava und viele Gespräche zwischen Liebenzeller Alt- und Neubürgern.
„Wir machen das Nachbarschaftsfest, weil wir Brücken bauen wollen zwischen der einheimischen Bevölkerung und den geflüchteten Menschen. Es ist unser Wunsch, Berührungsängste abzubauen“, sagte Tobias Zinser, der gemeinsam mit seiner Frau Sarah das Projekt in Bad Liebenzell leitet. Die Hoffnungshäuser sind ein integratives Wohnkonzept. Aktuell bilden Menschen aus sieben Nationen die Hausgemeinschaft: Afghanistan, Äthiopien, Deutschland, Irak, Pakistan, Somalia und Syrien.

Die Häuser wurden durch eine Projektpatenschaft zwischen der Liebenzeller Mission und der Hoffnungsträger Stiftung aus Leonberg möglich. Als internationale Hausgemeinschaft möchten die Bewohner den Alltag miteinander teilen und einen Beitrag zur Integration in Bad Liebenzell leisten. Das Motto des Projekts lautet „Aus Fremden werden Freunde“. Weiterlesen

Update zum Heimgang von Gerhard Stamm

+ + + Update 16. Juli 2019: + + +

Wir sind sprachlos und überwältigt von über 300 Kondolenzbriefen an die Familie. Am 27. Juli werden wir die Worte der Anteilnahme bei der Trauerfeier für Gerhard Stamm ausgedruckt in einem Kondolenzbuch übergeben. Wenn Dein Kondolenztext mit dabei sein soll, dann solltest Du bis zum 21. Juli das Kondolenzformular nutzen. Weiterlesen

Abschied von Gerhard Stamm

Liebe Freunde und Beter,

mit tiefem Schmerz und größter Betroffenheit teilen wir euch mit, dass unser geschätzter Missionar, Freund und Bruder Gerhard Stamm heute in Papua-Neuguinea tödlich verunglückt ist. Er war mit dem Jugendkreis von Aviamp (Hochland in Papua-Neuguinea) zu einem Sommerferienprogramm in den Bergen unterwegs. Dort stürzte er von einem Baum. Aktuell wissen wir selber nichts Näheres. Weitere Informationen werden folgen. Bitte betet besonders für seine Frau Brigitte, seine Familie und unsere Geschwister in Papua-Neuguinea. Weiterlesen

Rahel und Andreas Gross: Wertschätzung in Japan

Seit fast zehn Jahren sind Rahel und Adreas Gross als Missionar in Japan im Einsatz. Ihr Herz schlägt dafür, Menschen von Jesus Christus weiterzusagen. In den nächsten Monaten sind sie in Deutschland unterwegs, um aus ihrer Arbeit zu berichten. Wir haben ihnen ein paar Fragen gestellt.

Japaner gelten als sehr fleißig und diszipliniert. Wirkt sich das auch auf das Gemeindeleben aus?
Die Disziplin der Japaner färbt natürlich auch auf ihren Alltag ab. Sie würden niemals Zeit „totschlagen“. Alle, die in die Gemeinde kommen, bringen sich ein. Jeder kommt jeden Sonntag in den Gottesdienst, und wenn man mal nicht kann, meldet man sich beim Pastor ab. Dann muss man aber schon richtig krank sein oder einen ganz wichtigen Termin haben. Manche müssen aber auch sonntags arbeiten, deshalb werden in vielen Gemeinden auch Abendgottesdienste angeboten. Veranstaltungen für Kinder können nur mittwochs stattfinden, weil da die Schule früher aus ist.
Unsere Seniorin in der Gemeinde hatte mit ihren 91 Jahren oft ein schlechtes Gewissen, weil sie nirgends im Dienstplan stand. Deshalb freut sie sich sehr, dass sie jetzt jeden Sonntag das Gemeinde-Infoblatt falten darf. Weiterlesen

Pastor und Liebenzeller Mission helfen Bauern, ihre Erträge zu steigern

SAMBIA. Das Pastorenehepaar Sydney und Martha Pensulo zeigt in Mbala Kleinbauern, wie sie durch alternativen Feldbau ihre Erträge steigern können. Dabei unterstützte sie der Liebenzeller Missionar Dietmar Brunner. Er ist seit 1998 mit seiner Frau Katrin in dem afrikanischen Land tätig. „Die Zeit im 900 Kilometer entfernten Mbala war sehr anstrengend, aber auch sehr ermutigend für uns, da viele Kleinbauern begeistert von ihren positiven Erfahrungen mit dem alternativen Feldbau berichtet haben.“ Sie baten den einheimischen Pastor Sydney Pensulo, in ihr 70 Kilometer entferntes Dorf zu kommen, weil sie gehört hatten, dass er erfolgreich Kompost herstellt und so deutlich mehr erntet. Inzwischen ist in diesem Ort eine kleine Hauskirche entstanden.
Kleinbauern kommen auf Empfehlung in Liebenzeller Projekt
Auch in Mushili, wo Dietmar Brunner eigentlich eingesetzt ist, gibt es eine große Nachfrage nach landwirtschaftlichen Seminaren. Die Mitarbeiter vermitteln zum Beispiel, wie man das Wasser „erntet“, dass es im Boden gespeichert und für Pflanzen zugänglich wird sowie man den Grundwasserspiegel heben kann. Ebenso interessiert die Bauern, wie man selbst Kompost herstellt. Die Liebenzeller Mission gründete 2003 in Zusammenarbeit mit ihrer Partnerkirche das Projekt „Mushili – Hilfe zum Leben“. In der Stadtrandsiedlung von Ndola, mitten im „Kupfergürtel“ Sambias, leben rund 80.000 Menschen in sehr einfachen Verhältnissen. Ein Schwerpunkt bildet die Ausbildung in alternativem Feldbau – „Foundation for Farming“, früher „Farming God’s Way“. Die Kleinbauern lernen auf Musterfeldern, wie sie durch die Verwendung zum Beispiel von Kompost und Biokohle sowie durch Mulchen den Ertrag ihrer Felder steigern und ihre Familie besser ernähren können. Gleichzeitig werden biblische Prinzipien gelehrt – zum Beispiel der Wert der Treue. Wer treu den Acker anbaut und pflegt, erzielt auch eine größere Ernte. So konnten viele Kleinbauern, die sich an dem landwirtschaftlichen Projekt beteiligen, ihre Erträge um 50 Prozent steigern. Dabei kommen sie auf Empfehlung anderer Organisationen zur Liebenzeller Mission, berichtet Dietmar Brunner. Er ist auch in der Autowerkstatt und bei Bauprojekten tätig. Seine Frau Katrin arbeitet unter anderem in der Frauenstunde mit.

Der Beitrag Pastor und Liebenzeller Mission helfen Bauern, ihre Erträge zu steigern erschien zuerst auf Meine Mission. Weiterlesen