No Shave for Faith November

Für den Jubiläumsmonat von 120 Jahren Liebenzeller Mission haben sich Niklas Ebert und Steffen Cramer von der LM-Männerarbeit etwas Besonderes ausgedacht. Sie haben die Aktion „No Shave for Faith November“ ausgerufen. Das Ziel: Glauben wagen und die Missionsarbeit weltweit unterstützen. Der Gründer der LM sei für sie in doppelter Hinsicht ein Vorbild: „Pfarrer Heinrich Coerper lebte seine Beziehung zu Jesus und wagte es 1902, mit dem Missionswerk aus der Metropole Hamburg nach Liebenzell umzusiedeln. Außerdem ist sein kräftiger Bart beeindruckend gewesen“, so Niklas Ebert mit einem Schmunzeln.

Beide Dinge soll die Aktion verbinden. Jeden Freitag um 7 Uhr treffen sich Männer in der Missionshaus-Kapelle der LM zum Gebet. Außerdem lassen sie einen Monat lang ihren Bart wachsen. Gesucht werden Sponsoren, die eine Summe x pro gewachsenem Zentimeter Bart oder als Festpreis für die Missionsarbeit spenden. Alle Sponsoren melden ihren Sponsoringbetrag (Euro pro Zentimeter) an *protected email*. Wer einen Festpreis spenden möchte, kann dies auf www.liebenzell.org/no-shave. Weiterlesen

Hartmut und Urte Scherer in Mikronesien: Leben für den König

Sie leben in Mikronesien in der Südsee. Seit elf Jahren sind Urte und Hartmut Scherer als Missionare auf der Insel Guam im Einsatz. Vorher waren sie acht Jahre in Chuuk/Mikronesien. Sie arbeiten als Dozenten und Administratoren an der Pacific Islands University. Derzeit sind sie in Deutschland. Hartmut berichtet von der Missionsarbeit und Urte pflegt ihren altgewordenen Vater. Wir haben Hartmut einige Fragen gestellt.

Du bist mit Leidenschaft Missionar. Und Du arbeitest in einer wunderschönen Umgebung. Ist „Missionar in der Südsee“ Dein Traumberuf?
Es hängt für mich nicht an der Südsee. Missionar zu sein in einem Team, in dem ich mich mit meinen Gaben einbringen kann: Das macht für mich den Unterschied. Weiterlesen

Waldemar und Katharina Jesse: „Gott toleriert dich so, wie du bist“

Menschen in Russland von Jesus zu erzählen und seine Liebe weiterzugeben. Das sind Wunsch, Aufgabe und Ziel von Waldemar und Katharina Jesse. Seit 18 Jahren leben und arbeiten sie in der Region Ural, in den letzten Jahren in Tscheljabinsk. In den nächsten Monaten sind sie in Deutschland und berichten von ihrer Arbeit. Wir haben Waldemar einige Fragen gestellt.

Russland hat bei vielen Menschen in Deutschland kein sonderlich gutes Image. Was würdest du ihnen sagen, was dich am Land begeistert?
In erster Linie sind es die Menschen, die sehr offenherzig und gastfreundlich sind. Es wird viele überraschen: Aber in Russland gibt es viele Freiheiten, die man sonst nicht so kennt, zum Beispiel kann man überall angeln gehen und braucht keine Erlaubnis dazu. Die Weite und Vielfalt in der Natur begeistert mich ebenfalls. Weiterlesen

Lage in Ecuador

Bitte betet mit uns und unseren Missionaren vor Ort für Ecuador. Die Situation im Land ist weiter angespannt. Bitte betet dafür, dass die Lage nicht eskaliert und um Weisheit für alle Entscheidungsträger im Land. Unseren Missionaren geht es gut. Sie haben sich mit genügend Lebensmitteln eingedeckt. Allerdings können sie ihre Einsatzorte derzeit nicht verlassen. Danke für alle Unterstützung im Gebet.

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Fatale Familiengeheimnisse

ECUADOR. Familiengeheimisse haben oft fatale Auswirkungen. Das haben Rainer und Katharina Kröger erfahren. Sie wurden in ein „Top Secret“-Geheimnis „eingeweiht“: Regelmäßig sucht eine Familie einen Zauberer auf oder holt ihn ins Haus, um sie vor möglichen Flüchen zu befreien. Denn nach Überzeugung der Eltern hat jedes Problem seine Ursache in der Zauberei bzw. in einem Fluch, den Nachbarn, Verwandte oder jemand anderes auf die Familie legt. Das führe zu Kopfschmerzen, Schwangerschaften im Teenager-Alter oder Missbrauch durch den Vater. Immer sei eine Verwünschung bzw. Fluch schuld. „Durch diese Sichtweise kann man selbstgefällig jegliche persönliche Verantwortung von sich weisen. Es gilt einzig, sich von den Flüchen befreien zu lassen“, so die Liebenzeller Missionare. Der Dienst der Zauberer wird dabei teuer bezahlt. So verlangte einer für die „Befreiung“ von einem Fluch neben den bereits gezahlten 400 Dollar noch weitere 300, weil der Fluch angeblich sehr stark sei. Die Gesamtsumme entspricht zwei Monatsgehältern. Aber über diese Dinge dürfe man unter keinen Umständen reden.

„Mein Nachbar beschuldigt mich des Mordes!“ Weiterlesen

Gottesdienst in Büfettform – Liebenzeller Mission startet neues, innovatives Gottesdienstangebot

BAD LIEBENZELL. „Heartbeat“ – unter diesem Motto startet die Liebenzeller Mission am Donnerstag, 24. Oktober, um 19:30 Uhr im Missions- und Schulungszentrum eine neue, innovative Gottesdienst-Reihe für Leib, Geist, und Seele. Das Angebot wendet sich sowohl an Christen als auch an Interessierte, die dem Glauben kritisch gegenüberstehen und sich auf Fragen des Glaubens einlassen möchten, erklärte der Direktor der Liebenzeller Mission, Pfarrer Johannes Luithle.
Der Clou an den bislang fünf geplanten Donnerstag-Abenden: Jeder Besucher kann den Gottesdienst wie ein geistliches Büfett zusammenstellen: Nach einem abwechslungsreichen Startimpuls können die Gäste das Gehörte in unterschiedlichen Gesprächsgruppen vertiefen. Parallel dazu kann man sich auch kreativ mit dem Gehörten auseinandersetzen, mit anderen singen, Gott anbeten oder das Abendmahl feiern. Ebenso können Besucherinnen und Besucher für sich beten oder sich segnen lassen. „Somit kann sich jeder das aussuchen, was einem an dem Abend guttut, was ihm auf dem Herzen liegt und ihn bewegt“, so Luithle. Die rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möchten mit Worten, Musik und Erfahrungen eine herzliche Atmosphäre schaffen. Jeder soll so Gottesdienst feiern können, wie es zu ihm passt. „Heartbeat“ lädt dazu ein, den Herzschlag Gottes zu hören und den eigenen Rhythmus zu finden. Aber auch der Austausch und das leibliche Wohl kommen nicht zu kurz: In einem Bistro werden bis 22 Uhr Getränke und kleine Spezialitäten angeboten. So können alle ihre Freunde mitbringen und miteinander ins Gespräch kommen.

Bislang stehen folgende Donnerstag-Termine und Themen jeweils um 19:30 Uhr im Missions- und Schulungszentrum fest: 24. Oktober 2019: #dankbar; 21. November 2019: #erneuerbar; 23. Januar 2020: #verwundbar; 20. Februar 2020: #wunderbar und 26. März 2020: #veränderbar. Weiterlesen

Vision 2025 nimmt Gestalt an

Seit einem halben Jahr sind wir dabei unsere Liebenzeller Vision 2025 mit Leben zu füllen. Ein konkreter Schritt ist die Eröffnung unseres 24-Stunden-Bethauses im Missionshaus.
Immer wieder gab es in den letzten Jahren Gebetsnächte und Angebote zum Mitbeten. Jetzt soll endlich ein Bethaus für alle rund um die Uhr zugänglich sein. Zum 120-jährigen Geburtstag der Liebenzeller Mission am 13. November wollen wir im Vorfeld zum 120-Stunden-Gebet einladen. Und das sieht so aus:
Ab dem 8. November kann man zu jeder vollen Stunde in die Gebetsräume kommen. In jeder Stunde werden Ereignisse aus einem bestimmten Jahr aufgegriffen. Also in der ersten Stunde danken wir Gott für die Gründung 1899. In der fünften Stunde erinnern wir uns an den Umzug nach Bad Liebenzell im Jahre 1903 usw. Wir schauen aber nicht nur zurück, sondern nehmen Bezug auf aktuelle Themen, die uns heute wichtig sind. Eine Übersicht der Gebetsthemen un den Zeitplan findest du im PDF “120 Stunden Gebet”.

Alle sind herzlich eingeladen eine Stunde oder auch mehr im Missionshaus mitzubeten. Wir freuen uns auf dich! Weiterlesen

Bei Gott zählt jedes einzelne Leben

ECUADOR. Ob krank oder gesund, jung oder alt: Gott kümmert sich um das Geringste und Verlorenste. Das haben Kathy und Kevin Bruce im Blick auf Aurelio in Ecuador eindrücklich erfahren. Er floh vor zwanzig Jahren mit seiner Familie aus Kolumbien vor Guerillakämpfern nach Ecuador. Dankbar für die Ruhe der ecuadorianischen Berge ließen sie auf einem abgelegenen Berghang in der Nähe des Flusses San Francisco nieder. Dort pflanzten sie Kochbananen und Mais an, bauten sich aus Holzbrettern ein Haus und schickten ihre älteren Kinder zum Lernen in die Schule nach Palmira. Dann ereilte sie ein tragisches Unglück: Zwei ihrer jungen Töchter ertranken bei einer Sturzflut im Fluss. In seiner großen Trauer öffnete sich Aurelio gegenüber Gott. Er erklärte öffentlich, dass er nun mit Jesus Christus leben wolle. Leider entfernte er sich nach einiger Zeit aber immer mehr vom christlichen Glauben und fiel in sein altes Leben zurück.

Zum Sterben in einem dunklen Hinterzimmer Weiterlesen