Hoffnung für Menschen in Bangladesch – Liebenzeller Mission hat Spendenaktion gestartet

Liebenzeller Mission / Elke Pfrommer

BAD LIEBENZELL. Bangladesch ist ein Land mit vielen fröhlichen Menschen. Aber auch ein Land, das immer wieder für negative Schlagzeilen sorgt. Viele Menschen leiden an Krankheit, Armut und mangelnder Schulbildung. Um diesen Menschen zu helfen, hat die Liebenzeller Mission die Initiative „Weltweit Hoffnung schenken“ gestartet. Mit der Aktion sollen Menschen in aller Welt neue Hoffnung schöpfen. Schwerpunkt der Initiative sind besonders Regionen, die nicht im Fokus der Weltöffentlichkeit stehen. Seit 13 Jahren gibt es die Aktion „Weltweit Hoffnung schenken“.

Kaum ein Land auf der Welt sei von Überschwemmungen so stark betroffen wie Bangladesch, berichtet Projektkoordinatorin Bettina Heckh. Bei Naturkatastrophen würden die Mitarbeiter der Liebenzeller Mission schnell und unbürokratisch helfen, versichert sie. Weiterlesen

Liebenzeller Mission verteilt Mais in Sambia gegen den Hunger

SAMBIA. Die Liebenzeller Mission hilft mit Maislieferungen der hungernden Bevölkerung im Luangwa-Tal in Sambia. Dort leben rund 14.000 Menschen. Starker Regen und Überschwemmungen haben teilweise die komplette Ernte vernichtet. Der inzwischen verstorbene ehemalige Häuptling des Tals bat die Liebenzeller Mission um Hilfsgüter und sprach von einer dramatischen Situation. Besonders betroffen seien Frauen, Kinder und ältere Menschen. Die katholische Kirche und die Regierung versuchen ebenfalls, zu helfen. Frühesten im März kann wieder Mais geerntet werden – vorausgesetzt, der Regen setzt rechtzeitig ein.
Auch die Südprovinz des Landes bat die Liebenzeller Mission um Lebensmittel. Dort kam es ebenfalls vermehrt zu Ernteausfällen. Der Süden leidet ebenfalls immer wieder unter zu wenig Regen.

Mit Sonderspenden fast 20 Tonnen Mais gekauft Weiterlesen

Mission unter umgekehrten Vorzeichen

DEUTSCHLAND. Seit 120 Jahren sendet die Liebenzeller Mission Missionare in alle Welt aus, damit Menschen Gottes rettende Liebe kennenlernen. Doch nun kommen aus den Einsatzländern Christen nach Deutschland, um hier das Evangelium weiterzugeben – so wie der Chilene Cristian Beltran Gern. Der Kurzzeit-Missionar arbeitet seit April für ein Jahr in den Liebenzeller Gemeinschaften in Bruchsal und Heidelsheim mit.
Der 28-jährige studierte Business Engineer und Religionslehrer wuchs in einer christlichen Familie mit zwei Schwestern auf; eine davon arbeitet als Missionarin. Zur Liebenzeller Mission kam er in Kontakt über die Arbeit von Andrés und Katrin Vergara. Sie bereiten seit Juli 2017 mit der Partnerorganisation „Provision“ junge Südamerikaner für den kulturübergreifenden Missionsdienst vor und begleiten sie. Andrés unterrichtet an Bibelschulen. Örtliche christliche Gemeinden sollen außerdem ihr Herz für die Mission entdecken und befähigt werden, Chilenen Jesus Christus bekanntzumachen.

„Die Menschen begegnen mir sehr freundlich!“ Weiterlesen