Japanische Männer lernen schwäbische Maultaschen und Jesus kennen

Japaner lernen Maultaschen und Jesus kennen

JAPAN. Japanische Männer, die mit Begeisterung schwäbische Maultaschen und Salat zubereiten: Das erlebte Missionar Thomas Beck. Er lud zu einem Männerabend mit gemeinsamen Kochen ein, der großen Anklang fand. Elf Männer kamen.

Dabei berichtete ein Gast aus der Gemeinde „Hikari no Ko“ aus seinem Leben und wie er durch das Zeugnis seiner Frau zum Glauben an Jesus Christus fand. „Das war uns besonders wichtig, weil drei Männer dabei waren, deren Frauen bereits im Glauben stehen, sie aber noch keine Entscheidung für Jesus Christus getroffen haben“, so Thomas Beck. Die Männer hatten viel Freude und das gemeinsame Gespräch so ganz ohne die Frauen hat allen gut gefallen: „Die Gäste haben gerne aus ihrem Alltag und aus ihrem Leben berichtet.“ Nun plant Thomas Beck weitere Treffen und er hofft, dass die Männer dadurch noch mehr in die Gemeinschaft hineinwachsen und sich auch gegenseitig austauschen.

Die Liebenzeller Mission ist seit fast 100 Jahren mit ihren Mitarbeitern im Ballungszentrum in und um Tokio tätig, um die frohe Botschaft von Jesus Christen zu den über 30 Millionen Menschen im Großraum Tokio zu bringen. In den vergangenen 60 Jahren sind rund 50 solcher Gemeinden entstanden.

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Daniel und Rosita Suchalla: Damit Vertrauen wächst

Familie Suchalla in Spanien

Eigentlich leben 8.000 Einwohner in ihrem Einsatzort Peñíscola. Im Sommer sind es durch die Touristen in 150.000. Daniel und Rosita Suchalla arbeiten seit vier Jahren in der Gemeindeaufbauarbeit in Spanien. Daniel ist Konditor und hat an der Interkulturellen Theologischen Akademie (ITA) in Bad Liebenzell studiert. Rosita ist als Missionarskind in Peru aufgewachsen. Sie ist Gesundheits- und Krankenpflegerin. In den nächsten Wochen sind sie in Deutschland unterwegs, um über ihre Arbeit zu berichten. Wir haben Daniel ein paar Fragen gestellt.

Was motiviert euch für eure Arbeit in Spanien?
Wenn wir sehen, wie das Leben von Menschen verändert wird, ist das unsere größte Motivation. Wir haben erlebt, wie Menschen ihr Leben um 180 Grad geändert haben. Zum Beispiel bei einer Frau aus unserem Hauskreis. Ihr Mann hat sie regelmäßig bedroht und hatte sogar einen Selbstmordversuch hinter sich. Sie blieb trotz allem bei ihm. Wir haben immer gesagt: „Wenn dieser Mann zu Jesus findet, wäre das ein krasses Wunder.“ Und Gott hat dieses Wunder getan.

Was ist die größte Herausforderung eurer Arbeit?
Sich das Vertrauen von Leuten zu erkämpfen. Ein Grundvertrauen gibt es in Spanien nicht. Die Menschen misstrauen sich. Ein Rezept für eine Lösung habe ich nicht. Es geht aber nur über den Aufbau von Beziehungen.

Welches Erlebnis aus der letzten Zeit hat euch besonders bewegt?
In Benicarló hatten wir eine offene Jugendarbeit. Da kamen auch regelmäßig 20 bis 30 marokkanische Jungs dazu. Mit Glauben hatten sie nichts am Hut. Einmal kam ein Junge zum Pastor und hat ihn um einen Rat gefragt, weil er in eine Lebenskrise kam. Das hat uns gezeigt, wie Vertrauen wachsen kann.

Was können Deutsche von Spaniern und Spanier von Deutschen lernen?
Deutsche können von Spaniern lernen, etwas lockerer und nicht so gestresst zu sein, denn damit kommt man in der Regel leichter durchs Leben. Spanier können von Deutschen effizienteres Arbeiten lernen: Man trifft sich, beschließt etwas und dann macht man es auch so. Das ist schon etwas wert.

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