Liebenzeller Missionarin steht Menschen in prekären Lebenssituationen bei

ECUADOR. Die Liebenzeller Missionarin Ramona Rudolph steht durch Besuche Menschen bei und gibt Gottes Liebe weiter. So betreut sie eine alleinerziehende Mutter von drei Kindern. Ihr Mann ist vor einigen Jahren wegen einer anderen Frau ausgezogen. Die familiäre Veränderung belastete ihren ältesten Sohn sehr. Er wurde ihr gegenüber aggressiv und seine Schulleistungen gingen steil bergab. Die jüngste Tochter bekam eine lebensgefährliche Ohrentzündung, die sich erst nach über einem Jahr stillen ließ. Die Frau verlor jegliche Hoffnung. Es war ein Kampf ums tägliche Überleben. „Wir haben viel für sie gebetet und ihr beim Umzug in ein sicheres Umfeld geholfen. Mich freut besonders, dass sie nun regelmäßig in unseren Bibel-Hauskreis kommt und ihre Kinder jeden Freitag in unseren Kinder- bzw. Jugendkreis gehen.“
Kranke Witwe muss elf Kinder alleine großziehen
Eine andere Frau muss seit dem Tod ihres Mannes vor neun Jahren ihre elf Kinder alleine großziehen und ernähren. „Das ist oft kräftezehrend“, so Ramona Rudolph. Neben der finanziellen Herausforderung kommt es zu Hause häufig zu Konflikten mit ihren pubertierenden Kindern. Derzeit wohnen noch sieben Kinder in ihrem Haus. Erschwerend kommt hinzu, dass die Fraue seit einem Monat wegen Schmerzen im Krankenhaus in Ibarra liegt. Die geplante Operation an der Leber und den Harnwegen wird seit Wochen immer wieder verschoben. Sie hat bereits sechs Kilogramm abgenommen, da sie außer ungesüßtem Tee und Gemüsebrühe nichts anderes zu essen bekommt. Durch die Besuche wächst bei der Liebenzeller Missionarin auch das Verständnis für die Lebenswelt der Menschen. „Im Gebet kann ich dann ihre Anliegen auch vor Gott gezielt erwähnen. Betet um Weisheit, wenn wir ihnen Bibelworte zusprechen und sie mit Gottes Wort bekannt machen.“
Die Liebenzeller Mission ist seit 1989 in Ecuador tätig. Die Missionare betreuen Patenschaftsprogramme und Studenten, gründen Gemeinden und schulen einheimische christliche Mitarbeiter. Ramona Rudolph arbeitet seit 2012 unter Kindern, Jugendlichen und Frauen in verschiedenen Quichua-Dörfern.

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https://www.meine-mission.org/trauer-um-tote-in-sri-lanka/

Als Liebenzeller Mission trauern wir um die Toten bei den Anschlägen in Sri Lanka. Wir sind mit den Christen im Land verbunden, besonders mit Ajith Fernando von „Youth for Christ Sri Lanka“. Er war beim Pfingstmissionsfest 2014 unser Hauptredner. Ajith Fernando schrieb uns folgende Zeilen zur aktuellen Situation im Land, die wir hier auf Englisch veröffentlichen.
Thanks for the outpouring of concern I have received in the mail after the bomb blasts in Sri Lanka. The latest figures seem to leave us with at least 290 dead and 500 injured from the eight bombings. Some arrests have been made.
I do not want to speculate on who is responsible, as that could unnecessarily implicate those who are not involved in this crime. It is better to be safe and remain silent than to give false witness which is a serious sin. We pray that God would guide the security officials to whom he has given the authority to be agents of his wrath, punishing wrongdoers (Rom. 13). As for Christians, we will do what we can to be agents of peace in our fractured land (Rom. 12:14-21).
The Zion church in Batticaloa where about 29 were killed is a vibrant church at which I have preached several times. The pastor was out of the country at the time of the bomb blast. The sister of our YFC leader in Eastern Sri Lanka Thamendran was worshipping there and is fighting for her life in hospital with head injuries. A young man from our sports ministry lost one of his legs in the Colombo explosion. A neighbour couple of ours and their daughter died and their young son is in the hospital. As far as we know there is one former YFC clubber who died in Colombo.

  • Please pray that the church would act with maturity reflecting the holy-love of God: on the one hand, insisting that the authorities will carry out a thoroughgoing investigation and will punish the wrongdoers; and on the other hand, personally and corporately showing love to all, including our enemies.
  • Pray that the church would faithfully carry out its calling to be an agent of healing in broken situations.
  • Pray for the injured and for their speedy recovery.
  • Pray for the emotionally scarred and for their steady recovery.
  • Pray for God’s comfort and strength to the many Christian and non-Christian people who have been devastated by the loss of their loved ones.
  • Pray also that extremist forces would not use these incidents to cause unrest in the country.

HOLY-LOVE MUST WIN IN THE END! Weiterlesen

Reich beschenkt in Reichenbach

Ein Bericht von ITA-Student Sebastian Schneider.

Der 3. Jahrgang der Interkulturellen Theologische Akademie (ITA) war vom 10 bis 17. März mit ITA-Rektor Gustavo Victoria zu einer Evangelisationswoche in Reichenbach im Vogtland in Sachsen.
Seit einigen Jahren besteht zur LKG Reichenbach ein guter Kontakt, was sich z. B. auch darin äußert, dass die ITA jedes Jahr einen Praktikanten für vier Monate von September bis Dezember dort einsetzt. Daraus entstand der Wunsch, ob Gustavo Victoria nicht mal mit einer ganzen Klasse kommen könnte, um eine Evangelisationswoche zu gestalten. Dies hat nun geklappt und es war für beide Seiten eine bereichernde und gesegnete Erfahrung. Weiterlesen

Sportartikel für Sambia gesucht

BAD LIEBENZELL / SAMBIA. Wir schicken bald einen Container mit technischem Material und Hilfsgütern nach Sambia.
Für das Sportprogramm unseres Projekts „Mushili – Hilfe zum Leben“ suchen wir noch

• Fußball- und Basketballtrikots
• Fußballschuhe für Kinder und Jugendliche
• Fußbälle und Basketbälle
• 4 Herren-Fahrräder Weiterlesen

Interkulturelle Kompetenz in der multikulturellsten Stadt der Welt erlernen

KANADA. Eine Schlüsselqualifikation, die jeder Missionar und jeder benötigt, der mit Menschen aus anderen Kulturen arbeitet, ist die sogenannte „interkulturelle Kompetenz“: in der Lage sein, sich in fremde Kulturen hineindenken und Menschen aus anderen Ländern angemessen helfen zu können, die anders denken und handeln. Genau das lernen seit Mitte Januar elf Studenten und eine Ehefrau der Interkulturellen Theologischen Akademie (ITA) der Liebenzeller Mission in Toronto. Sie gilt als multikulturellsten Stadt der Welt.

Sechs Monate leben die Studenten in Kanada. Die Zeit in der Millionenmetropole wird bewusst praxisnah gestaltet. Die Studenten verbessern ihr Englisch an einer Sprachschule, lernen im „Intercultural Ministry Training“ Verständnis für andere Kulturen und üben den Umgang mit Menschen aus unterschiedlichen Ländern ein. Außerdem belegen sie theologische Kurse unter anderem am „Toronto Baptist Seminary“. Dazu helfen sie in christlichen Gemeinden zum Beispiel in der Obdachlosenarbeit, geben Englischkurse für Einwanderer, engagieren sich in der Kinder- und Jugendarbeit und gestalten Gottesdienste mit. Dabei stehen ihnen immer fachkundige Mentoren zur Seite. Alle Studenten leben im „Liebenzell House“, das sich in unmittelbarer Nähe des Lake Ontario befindet. Dort wohnen sie mit Erin und Adam Marshall zusammen, die viele Jahre im Ausland für verschiedene christliche Organisationen arbeiteten und für die Begleitung der Studenten zuständig sind. „Bislang gab es noch keinen, dem die Zeit in Kanada nicht gefiel“, sagt Birgit Hartmann, die das Sekretariat der ITA leitet. Alle kämen bereichert, verändert und gereift aus Übersee zurück. Weiterlesen

Liebenzeller Missionarskind hilft in Bangladesch Rohingya

BANGLADESCH. Weltweit sorgt das Schicksal der Rohingya, einer unterdrückten und verfolgten muslimischen Minderheit in Myanmar, für Aufsehen. Rund eine Million von ihnen floh vor allem in das benachbarte Bangladesch. Dort half Steffi Stauß, die als Tochter der Liebenzeller Missionare Wolfgang und Dorothea Stauß in dem Land aufwuchs, bei verschiedenen Organisationen mit, die sich für die Geflüchteten engagieren.

Steffi Stauß beendete im vergangenen Jahr ihr Studium der Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt interkulturelle Beziehungen in Fulda erfolgreich. Ihre Bachelor-Arbeit schrieb sie über die Rohingyas. Steffi Stauß engagierte sich nach der kurzzeitigen Rückkehr in Bangladesch unter anderem in der Öffentlichkeitsarbeit und in der Verwaltung der Organisationen. So half sie mit, bei einem Video die bengalischen Interviews zu übersetzen und übernahm die Moderation. „Ich fand es einen sehr beeindruckenden und erschreckenden Moment, als ich mitten im Camp stand und man weit und breit nur das Lager gesehen hat – es macht einem die Komplexität der Situation klar. Es ist unglaublich, wie viele Menschen aus Myanmar vertrieben wurden.“ Weiterlesen

Ein christlicher Radiosender bringt Gottes Licht nach Malawi

MALAWI. Die Sendungen des christlichen Radios L und Hörerclubs stoßen in Malawi auf große Resonanz. Das berichtet Paul Kränzler. Seit November 2017 ist nach fast 15 Jahren Planungszeit der Sender in Betrieb. Nun verteilt der Liebenzeller Missionar mit seinen Mitarbeitern Solarradios in einem Dorf in der Umgebung. „Wenn die Menschen einen Hörerclub gegründet haben, erhalten sie von uns 15 Radios, damit sie die Sendungen hören können.“ Das ermöglicht den Mitarbeitern auch zu fragen, welche Programminhalte besonders gut ankommen. Am beliebtesten sind immer noch die „Anruf-Sendungen“, bei denen Hörer ihre Freunde und Bekannte grüßen, so Paul Kränzler. Aber auch Bibelsendungen seien sehr beliebt.

Dankbar ist er, dass mit Frank Maluwa seit Jahresbeginn ein ausgebildeter Journalist nun den Senderchef Kondwani Chavula unterstützt. Ebenso freut sich der Liebenzeller Missionar, dass viele Spender und auch Nichtregierungsorganisationen die Arbeit unterstützen. Eine große Hilfe sind auch Firmen mit ihren Werbesendungen: „Inzwischen werden wir als wichtiger Partner wahrgenommen und erhalten viele Aufträge“, sagt Paul Kränzler. Ein Milchwerk wirbt beispielsweise für seine Produkte. Milchprodukte gehören traditionell nicht zum Speiseplan der Malawier, aber inzwischen essen doch manche gerne einen süßen Fruchtjoghurt als Snack zwischendurch oder nehmen Milch in den Tee. Weiterlesen

Christliche Hochschule bildet in 50 Jahren fast 8.000 Studenten aus

BANGLADESCH. Fast 8.000 Studenten wurden für ihre Arbeit als Pastoren und kirchliche Mitarbeitern am „College of Christian Theology“ (CCTB) aus- und weitergebildet, das im vergangenen Jahr das 50-jährige Jubiläum feierte. Die christliche Hochschule ist bewusst interkonfessionell ausgerichtet und wird von rund 25 Kirchen, Missionen oder Entwicklungshilfe-Organisationen als Mitglieder getragen.

„Viele der Absolventen arbeiten im höheren kirchlichen Dienst und in der Leitung von christlichen Hilfsorganisationen“, berichtete Wolfgang Stauß. Laut dem Liebenzeller Missionar besteht eine besondere Stärke von CCTB in der Kombination von inner- und außerschulischer Ausbildung. „Wir möchte Christen dabei helfen, in biblischen Werten ihre Identität zu finden, um dann als Zeugen und Multiplikatoren in ihrem Umfeld ein Stück Himmel auf Erden zu schaffen“. Weiterlesen

Christlicher Glaube überwindet Grenzen zwischen verschiedenen Nationalitäten

FRANKREICH. Der christliche Glaube bringt Menschen verschiedener Nationalitäten zusammen und hilft, falsche religiöse Vorstellungen zu überwinden. Das hat Evelyn Theurer bei einem Frauennachmittag erlebt, zu dem rund 30 Besucherinnen kamen. „Wir waren eine bunte Truppe aus weißen und schwarzen Frauen – das ist bemerkenswert, weil sie sich immer mehr annähern, bewusst den Kontakt suchen und Vertrauen aufbauen.“ Der Nachmittag beschäftigte sich mit den Segnungen Gottes. „Für uns ist Jesus Licht, Segen und Ermutigung. Das ermutigt uns wiederum, das auch für die Menschen unserer Zeit zu sein“, so die Liebenzeller Missionarin. Die Frauen hätten die Zeit sehr miteinander genossen und drei berichteten, was Jesus für sie getan habe. Evelyn Theurer möchte nun ein Team für die Frauenarbeit heranbilden und mit anderen Themen und Schwerpunkten auch neue Frauen einladen. So wollen sich die Besucherinnen beim nächsten Mal an einem Samstag um 18 Uhr treffen und jede Nationalität will etwas beitragen. „Das ist ein weiterer Schritt, um gemeinsam unterwegs zu sein!“

Die Liebenzeller Mission ist seit 1987 in Frankreich tätig und hat dabei in der Normandie mehrere Gemeinden gegründet. Auf rund 30.000 Einwohner kommt dort nur etwa eine Gemeinde, die bis zu 50 Kilometer von der nächsten entfernt liegt. Evelyn Theurer ist seit 2008 in der Gemeindearbeit tätig, zunächst in Alençon und Mortagne und seit vergangenem Jahr in La Roche-sur-Yon (nördlich von La Rochelle). Weiterlesen

Asiatische Studenten lernen in Toronto Jesus Christus kennen

KANADA. Asiatische Studenten lernen in Toronto durch die Liebenzeller Mission Jesus Christus kennen. Das berichtet Jörg Wacker, der im Stadtteil Willowdale in der Gemeindegründungsarbeit tätig ist. Der Liebenzeller Missionar hat an dem naheliegenden Seneca College christliche Gruppen mitgegründet. Mit über 100.000 Studenten ist die Universität eine der größten in der Stadt. Vor allem viele junge Menschen aus Asien (China, Indien, Sri Lanka) studieren dort und um in Kanada Fuß zu fassen. „Durch persönliche Evangelisation und verschiedene Kleingruppen wollen wir ihnen eine neue – geistliche – Heimat geben.“ Jörg Wacker will nun die Arbeit ausweiten. Studenten sollen künftig selbstständig neue Gruppen leiten können. Er möchte außerdem möglichst viele Studenten, die bereits Christen sind, mit ins Boot holen und sie ermutigen, Jesus an ihre Freunde und Mitstudenten weiterzugeben. „Ich bin davon überzeugt, dass Gott eine ganze Generation positiv prägen kann, wenn wir uns ihm zur Verfügung stellen und seine Liebe an die Menschen um uns herum vermitteln.“
Der Liebenzeller Missionar gibt auch durch das Basketballspielen den christlichen Glauben weiter. Dazu leitet er mit einem koreanischen Freund eine Sportgruppe, in der zurzeit fast 20 jüngere Männer aus dem umliegenden Viertel mitspielen. Viele davon sind keine Christen. „Es sind langsam Beziehungen entstanden. Letzte Woche könnte ich ihnen nun direkt von Jesus und dem Evangelium erzählen. Wir sind sehr gespannt, was sich daraus entwickelt und wie Gott weiter wirkt.“

Die Liebenzeller Mission ist seit 1966 in Kanada tätig. In dem Land leben Menschen aus allen Teilen der Welt. In Toronto entstand eine Arbeit mit Einwandern aus Bangladesch. Auch zu persischen, koreanischen, philippinischen, spanischen, burundischen und äthiopischen Gemeinden bestehen Kontakte. Weil Toronto die multikulturellste Stadt der Welt ist, absolvieren die Missionskandidaten der Liebenzeller Mission dort ein mehrmonatiges Trainingsprogramm. Auch die Studierenden der Interkulturellen Theologischen Akademie (ITA) verbringen mehrere Monate im „Liebenzell House“ in Toronto. 2016 startet ein Projekt zu einer Gemeindegründung in Willowdale. Dort leben ungefähr 210.000 Menschen; davon sind rund 90 Prozent Migranten, zum Teil bereits aus der zweiten und dritten Generation. Weiterlesen