Lage in Ecuador

Bitte betet mit uns und unseren Missionaren vor Ort für Ecuador. Die Situation im Land ist weiter angespannt. Bitte betet dafür, dass die Lage nicht eskaliert und um Weisheit für alle Entscheidungsträger im Land. Unseren Missionaren geht es gut. Sie haben sich mit genügend Lebensmitteln eingedeckt. Allerdings können sie ihre Einsatzorte derzeit nicht verlassen. Danke für alle Unterstützung im Gebet.

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Fatale Familiengeheimnisse

ECUADOR. Familiengeheimisse haben oft fatale Auswirkungen. Das haben Rainer und Katharina Kröger erfahren. Sie wurden in ein „Top Secret“-Geheimnis „eingeweiht“: Regelmäßig sucht eine Familie einen Zauberer auf oder holt ihn ins Haus, um sie vor möglichen Flüchen zu befreien. Denn nach Überzeugung der Eltern hat jedes Problem seine Ursache in der Zauberei bzw. in einem Fluch, den Nachbarn, Verwandte oder jemand anderes auf die Familie legt. Das führe zu Kopfschmerzen, Schwangerschaften im Teenager-Alter oder Missbrauch durch den Vater. Immer sei eine Verwünschung bzw. Fluch schuld. „Durch diese Sichtweise kann man selbstgefällig jegliche persönliche Verantwortung von sich weisen. Es gilt einzig, sich von den Flüchen befreien zu lassen“, so die Liebenzeller Missionare. Der Dienst der Zauberer wird dabei teuer bezahlt. So verlangte einer für die „Befreiung“ von einem Fluch neben den bereits gezahlten 400 Dollar noch weitere 300, weil der Fluch angeblich sehr stark sei. Die Gesamtsumme entspricht zwei Monatsgehältern. Aber über diese Dinge dürfe man unter keinen Umständen reden.

„Mein Nachbar beschuldigt mich des Mordes!“ Weiterlesen

Gottesdienst in Büfettform – Liebenzeller Mission startet neues, innovatives Gottesdienstangebot

BAD LIEBENZELL. „Heartbeat“ – unter diesem Motto startet die Liebenzeller Mission am Donnerstag, 24. Oktober, um 19:30 Uhr im Missions- und Schulungszentrum eine neue, innovative Gottesdienst-Reihe für Leib, Geist, und Seele. Das Angebot wendet sich sowohl an Christen als auch an Interessierte, die dem Glauben kritisch gegenüberstehen und sich auf Fragen des Glaubens einlassen möchten, erklärte der Direktor der Liebenzeller Mission, Pfarrer Johannes Luithle.
Der Clou an den bislang fünf geplanten Donnerstag-Abenden: Jeder Besucher kann den Gottesdienst wie ein geistliches Büfett zusammenstellen: Nach einem abwechslungsreichen Startimpuls können die Gäste das Gehörte in unterschiedlichen Gesprächsgruppen vertiefen. Parallel dazu kann man sich auch kreativ mit dem Gehörten auseinandersetzen, mit anderen singen, Gott anbeten oder das Abendmahl feiern. Ebenso können Besucherinnen und Besucher für sich beten oder sich segnen lassen. „Somit kann sich jeder das aussuchen, was einem an dem Abend guttut, was ihm auf dem Herzen liegt und ihn bewegt“, so Luithle. Die rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möchten mit Worten, Musik und Erfahrungen eine herzliche Atmosphäre schaffen. Jeder soll so Gottesdienst feiern können, wie es zu ihm passt. „Heartbeat“ lädt dazu ein, den Herzschlag Gottes zu hören und den eigenen Rhythmus zu finden. Aber auch der Austausch und das leibliche Wohl kommen nicht zu kurz: In einem Bistro werden bis 22 Uhr Getränke und kleine Spezialitäten angeboten. So können alle ihre Freunde mitbringen und miteinander ins Gespräch kommen.

Bislang stehen folgende Donnerstag-Termine und Themen jeweils um 19:30 Uhr im Missions- und Schulungszentrum fest: 24. Oktober 2019: #dankbar; 21. November 2019: #erneuerbar; 23. Januar 2020: #verwundbar; 20. Februar 2020: #wunderbar und 26. März 2020: #veränderbar. Weiterlesen

Vision 2025 nimmt Gestalt an

Seit einem halben Jahr sind wir dabei unsere Liebenzeller Vision 2025 mit Leben zu füllen. Ein konkreter Schritt ist die Eröffnung unseres 24-Stunden-Bethauses im Missionshaus.
Immer wieder gab es in den letzten Jahren Gebetsnächte und Angebote zum Mitbeten. Jetzt soll endlich ein Bethaus für alle rund um die Uhr zugänglich sein. Zum 120-jährigen Geburtstag der Liebenzeller Mission am 13. November wollen wir im Vorfeld zum 120-Stunden-Gebet einladen. Und das sieht so aus:
Ab dem 8. November kann man zu jeder vollen Stunde in die Gebetsräume kommen. In jeder Stunde werden Ereignisse aus einem bestimmten Jahr aufgegriffen. Also in der ersten Stunde danken wir Gott für die Gründung 1899. In der fünften Stunde erinnern wir uns an den Umzug nach Bad Liebenzell im Jahre 1903 usw. Wir schauen aber nicht nur zurück, sondern nehmen Bezug auf aktuelle Themen, die uns heute wichtig sind. Eine Übersicht der Gebetsthemen un den Zeitplan findest du im PDF “120 Stunden Gebet”.

Alle sind herzlich eingeladen eine Stunde oder auch mehr im Missionshaus mitzubeten. Wir freuen uns auf dich! Weiterlesen

Bei Gott zählt jedes einzelne Leben

ECUADOR. Ob krank oder gesund, jung oder alt: Gott kümmert sich um das Geringste und Verlorenste. Das haben Kathy und Kevin Bruce im Blick auf Aurelio in Ecuador eindrücklich erfahren. Er floh vor zwanzig Jahren mit seiner Familie aus Kolumbien vor Guerillakämpfern nach Ecuador. Dankbar für die Ruhe der ecuadorianischen Berge ließen sie auf einem abgelegenen Berghang in der Nähe des Flusses San Francisco nieder. Dort pflanzten sie Kochbananen und Mais an, bauten sich aus Holzbrettern ein Haus und schickten ihre älteren Kinder zum Lernen in die Schule nach Palmira. Dann ereilte sie ein tragisches Unglück: Zwei ihrer jungen Töchter ertranken bei einer Sturzflut im Fluss. In seiner großen Trauer öffnete sich Aurelio gegenüber Gott. Er erklärte öffentlich, dass er nun mit Jesus Christus leben wolle. Leider entfernte er sich nach einiger Zeit aber immer mehr vom christlichen Glauben und fiel in sein altes Leben zurück.

Zum Sterben in einem dunklen Hinterzimmer Weiterlesen

Samuel und Anke Meier: Missionsarbeit in einem nur scheinbar christlichen Land

Sie lieben Afrika und die Menschen in Sambia. Und sie setzen sich mit viel Leidenschaft dafür ein, dass viele in ihrem Einsatzland persönlich mit Jesus Christus leben: Samuel und Anke Meier. Seit 14 Jahren arbeiten sie in Sambia. Viele Jahre lebten sie im abgeschiedenen Luangwa-Tal und gründeten dort eine Gemeinde. Danach waren sie Teamleiter der Liebenzeller Missionare in Sambia. In den nächsten Wochen sind sie in Deutschland, bevor sie bald ein neues Projekt in Lusaka beginnen. Wir haben Samuel einige Fragen gestellt.

Sambia sagt von sich selbst, dass es ein christliches Land ist. Für wie christlich hältst du es?
Ich halte das Land schon für ziemlich christlich – zumindest nach außen. Es gibt viele Gottesdienste, man hört fromme Lieder sogar im Supermarkt, im Bus predigen immer wieder Leute. Wo auch immer man hingeht, wird man mit dem Christentum konfrontiert. Das ist das, was man vordergründig sieht. Aber die Korruption ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen, was kein gutes Zeichen für Christsein ist. Außerdem macht das Wohlstandsevangelium viel kaputt. (Anmerkung: Die Irrlehre, dass Wohlstand der sichtbare Beweis für Gottes Segen sei. Diese Lehre geht davon aus, dass arme oder kranke Menschen zu wenig beten, glauben, spenden.) Im Land gibt es eine große Menge an selbsternannten christlichen Aposteln, die unter dem christlichen Deckmantel viel Geld für Heilungen abkassieren. In Wahrheit ist das Land also viel weniger christlich, als es auf den ersten Blick erscheint. Weiterlesen

Ein muslimischer Häuptling lässt sich eine Bibel viel kosten

MALAWI. Menschen in Afrika sehnen sich nach der Bibel und lassen sich das viel kosten. Das hat der Malawi-Missionar Sebastian Pfrommer bei einem Dorfbesuch bei einem muslimischen Häuptling erfahren. Dieser sagte in einem Gespräch, wie gerne er eine Bibel hätte. Ob er denn das Geld dafür habe, schließlich kostet eine Bibel so viel, wie eine Familie im Monat für Lebensmittel benötigt, fragte Sebastian Pfrommer zurück. Denn die Liebenzeller Mission verschenkt keine Bibeln, um sicherzugehen, dass sie auch gelesen werden. Nur das, was etwas kostet, hat für die Menschen einen Wert. Auf einmal verschwand der Häuptling in seinem Haus und kam keine zwei Minuten später überraschend mit dem Geld zurück: „Jetzt kannst du mir eine Bibel besorgen!“ Beim nächsten Besuch lasen der Missionar und der Häuptling dann gemeinsam darin. „Es war ein bewegender Moment, einen muslimischen Häuptling in der Bibel lesen zu sehen. Aber er las und las und hörte gar nicht mehr auf. Seine Augen leuchteten und so saßen wir eine ganze Stunde zusammen“, so Sebastian Pfrommer. Es sei unfassbar, wie Jesus so einen kleinen spontanen Besuch in einen unglaublichen Moment verwandelte.

Die Liebenzeller Mission ist seit 1992 in Malawi tätig. Zwölf Missionare arbeiten unter Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Sie unterstützen landwirtschaftliche Projekte, engagieren sich im Gesundheitswesen und bohren Brunnen. Außerdem bauten sie ein theologisches-handwerkliches Ausbildungszentrum für Gemeindeverantwortliche auf und betreiben einen Radiosender. Sebastian und Cathrin Pfrommer arbeiten seit 2017 im Dorfentwicklungsprojekt Ubwenzi (deutsch: Freundschaft)-Projekt mit. Weiterlesen

Wenn Konfirmanden bereits erwachsen sind

RUSSLAND. Konfirmanden sind in Deutschland der Regel etwa 14 Jahren alt. Anders in Russland: Dort haben sich in der Gemeinde von Schwester Sabine Matthis in Berjosowski vier Erwachsene nun nach dem Ende des ersten „TEE“-Kurses (außerschulische theologische Ausbildung) konfirmieren lassen. „Mit diesem Programm möchten wir in der Zukunft die Mitarbeiter in Russland zurüsten zum Dienst“, so Sabine Matthis. „Die Konfirmation war ein sehr schönes Ereignis für die Gemeinde und es gibt bereits weitere Anfragen.“ In dem „TEE“-Kurs bekommen die Teilnehmer die Grundlagen des christlichen Glaubens vermittelt. Dabei arbeiten sie die Lektionen zu Hause durch und tauschen sich dann mit Schwester Sabine Matthis und den anderen Kursteilnehmern über den Lernstoff aus. Somit wird er selbstständig erarbeitet und im Gespräch vertieft. Die Liebenzeller Mission hat mit diesem Programm unter anderem in Bangladesch sehr gute Erfahrungen gemacht. TEE ist ein Schulungsprojekt für die Gemeinden und eine gute Möglichkeit, qualifizierte theologische Mitarbeiter heranzubilden. Der ehemalige Bangladesch-Missionar Waldemar Lies leitet und unterstützt den Aufbau dieses TEE Schulungskonzeptes. Dazu reist er zu Seminaren nach Russland.

Schwester Sabine Matthis ist seit 2006 in Russland tätig, seit 2009 in der Gemeindegründungsarbeit in Berjosowski. Die Stadt zählt über 50.000 Einwohner und liegt am Ostrand des Mittleren Urals, rund zwölf Kilometer nordöstlich von Jekaterinburg. Jeden Sonntag wird ein Gottesdienst angeboten, den die Liebenzeller Missionarin zusammen mit Mitarbeitern aus der Gemeinde gestaltet. Im Rahmen des „TEE“-Kurses wird es auch ein Programm zur Predigtvorbereitung geben, damit Gemeindemitglieder künftig selbst predigen können. Weiterlesen

Gemeinde muss relevant sein für die Menschen in ihrem Sein und Tun

Paris, Nantes, Cherbourg. Das waren bisher die Stationen von Miriam und Björn Dehner in Frankreich. Seit einem Jahr sind sie zusammen mit einem Team in Montpellier in Südfrankreich und bereiten die Gründung einer Gemeinde vor. In den letzten Wochen waren sie in Deutschland, um über ihre Arbeit zu berichten. Wir haben ihnen ein paar Fragen gestellt.

Euer neuer Einsatzort Montpellier ist eine der am stärksten wachsenden Städte in Frankreich. Was macht Montpellier so attraktiv?
Eigentlich hat Montpellier kaum wirtschaftliche Infrastruktur. Aber die Führenden in der Stadt arbeiten innovativ. Wenn sich eine Stadt neu erfindet, ist das anziehend für die Leute. Es werden zum Beispiel gerade einige Stadtteile neu entwickelt. Das Rathaus wurde aus dem Stadtzentrum bewusst in eines dieser neuen Viertel verlegt. Tradition hinter sich lassen, Neues wagen. Das lebt die Stadt vor. Und so haben sich jetzt einige Start-ups und viele junge Menschen angesiedelt. Weiterlesen

„Eine absolute Wegführung Gottes“

Michael und Tina Eckstein leben seit elf Jahren mit ihren Kindern in der Normandie. Sie haben die Menschen in Frankreich in ihr Herz geschlossen und lieben es, ihnen von Jesus weiterzusagen. In Saint-Lô bauen sie eine Gemeinde auf. Michael ist außerdem Teamleiter der Liebenzeller Missionare in Frankreich. In den nächsten Wochen sind sie in Deutschland unterwegs, um von ihrer Arbeit zu berichten. Wir haben ihnen einige Fragen gestellt.

Mission lag euch schon lange auf dem Herzen. Aber eigentlich sollte euer Weg nicht nach Frankreich führen. Warum seid ihr dann aber doch dort gelandet?
(Tina) Wir waren schon am Kofferpacken für unseren Einsatz in Malawi, die Moskitonetze waren schon gekauft. Dann kam bei mir die plötzliche Diagnose Schilddrüsenkrebs. Das hat unsere Pläne natürlich durcheinandergebracht. Nach den ersten Behandlungen haben wir uns gefragt, ob ein Einsatz in Afrika sinnvoll ist, wenn ich für potenzielle Behandlungen regelmäßig nach Deutschland reisen müsste. Und dann ist Frankreich in den Blick geraten. Wir können unseren Weg absolut als Wegführung Gottes sehen. Weiterlesen