Interview in livenet.ch

«Es freut mich, wenn sich in Japan jemand für Jesus entscheidet»
Viele Jugendliche in Japan leiden unter einem unmenschlichen Erwartungsdruck. Manche ziehen sich aus dem öffentlichen Leben zurück, werden depressiv und nehmen sich das Leben. Die Liebenzeller Mission arbeitet in 26 Nationen, darunter Japan. Verschiedentlich finden japanische Jugendliche zu Christus, kürzlich konnte ein Hauskreis eröffnet werden. Livenet unterhielt sich mit Lisa Brönnimann, der Leiterin der Liebenzeller Mission Schweiz.

Livenet: Lisa Brönnimann, wo überall ist die Liebenzeller Mission tätig?
Lisa Brönnimann: Die Liebenzeller Mission ist zur Zeit mit rund 240 Missionaren in 26 Ländern tätig. Länder mit einem besonderen Schwerpunkt auf Gemeindegründung sind unter anderem Ecuador, Spanien, Frankreich, Japan und Russland. In Malawi, Burundi, Sambia, Bangladesch und Papua-Neuguinea liegt der Fokus neben Gemeindebau darauf, den sozialen Nöten der Menschen zu begegnen und praktisch zu helfen.

Wo erleben Sie geistliche Aufbrüche?
Wir erhalten Berichte von Missionaren aus vielen Einsatzländern, die davon erzählen, wie Menschen Jesus finden und ein Leben mit ihm beginnen. Verstärkt hören wir, wie afro-ecuadorianische Menschen zum Glauben kommen und sich dies auf das soziale Umfeld positiv auswirkt. Zu einem der letzten Gottesdienste dort in Ecuador kam eine Familie, die über 90 Minuten zu Fuss unterwegs war.

Auch in Spanien und unter den Chinesen in Deutschland erleben wir, wie Menschen sich für Jesus entscheiden.

Gibt es Orte, wo Sie früher Missionare hingesandt haben, die heute selber aussenden?
Die Kirche in Palau (Mikronesien), die von unseren Missionaren gegründet wurde, hat mittlerweile ein Ehepaar vorbereitet und nach Indonesien ausgesandt. Ebenso hat eine Familie aus Manus (Papua-Neuguinea) einige Jahre in unserem Einsatzland Malawi mit unseren Missionaren die lokalen Gemeinden unterstützt. Unterdessen sind sie wieder in Manus zurück und haben eine verantwortliche Position in der Kirchenverbandsleitung übernommen.
Unter anderem sind Sie in Japan vor Ort, was geschieht dort?
Eine Schweizerin, die als Missionarskind in Japan aufgewachsen ist, arbeitet nun selbst als Missionarin seit über 20 Jahren in Japan. Sie berichtet: «Unser grosses Anliegen ist, dass wir die Mittel- und Oberschüler hier am Ort erreichen. Wie Gott hier handelt, ist oft anders, als wir denken und versetzt uns in staunende Dankbarkeit. So blieb zum Beispiel eine Einlade-Aktion für unsere Weihnachtsfeier an vier Schulen mit insgesamt 800 Flyer leider ohne Reaktion. Doch dann kamen zwei Jungs von Gemeindemitgliedern und brachten gleich noch ihre Freunde mit! Wir sehen einmal mehr: Der Mensch denkt und Gott lenkt …

Auch zur ‘Open Christmas Church’ kamen weitere Jugendliche und beim Gottesdienst dürfen wir seit einiger Zeit ebenfalls immer wieder Mittel- und Oberschüler begrüssen.

Seit Januar haben wir einen Jugendkreis. Ein 20-jähriger Theologiestudent, der hier am Ort aufgewachsen ist und ein junger Mann aus unserer Gemeinde leiten diesen Kreis. Das erste Mal kamen zwei Jungs. Die Jugendlichen werden von der Schule und Gesellschaft so beansprucht, dass sie kaum zum Nachdenken über die wichtigen Dinge im Leben kommen. Oft haben sie neben der Schule keine Energie mehr für andere Aktivitäten. Mit Kirche und Religion haben die meisten nichts zu tun. Viele halten dem schulischen und gesellschaftlichen Druck nicht mehr stand und gehen nicht mehr zur Schule. Manche werden aggressiv, manche ziehen sich ganz aus dem Leben zurück oder machen ihrem Leben selbst ein Ende. Wer betet mit, dass Gott die Herzen der Jugendlichen hier in Japan bewegt und sie sich für die gute und befreiende Nachricht von Jesus öffnen?»

Welche Momente bewegen Sie besonders in Ihrer Arbeit?
Nach dem Sommerlager letztes Jahr kam der Mittelschüler T. auf mich zu und erzählte: «Mir hat es dort super gut gefallen. Ich möchte an Jesus glauben. Ich möchte mich taufen lassen.» Es bewegt und freut mich jedes Mal, wenn ein Mensch hier in Japan diese Entscheidung trifft, denn oft ist er dann der einzige Christ in der Familie.

T. hat nun einige Monate Taufunterricht bekommen und soll im April dieses Jahres getauft werden. Seine Eltern sind zwar gläubig, aber für T. ist es eine grosse Herausforderung, seinen Glauben zu leben, besonders unter seinen Freunden, die Jesus nicht kennen oder nicht einmal kennen wollen.

Japan ist eines vom Evangelium am wenigsten erreichten Länder – was kann man tun?
Diese drei Fragen können konkret beantwortet werden: Bist du die Person, die ab heute regelmässig für Japan betet? Bist du die Person, die die Missionsarbeit in Japan finanziell unterstützt? Bist du die Person, die Gott als Missionar /Missionarin nach Japan senden kann?

Sagen Sie uns noch ein paar Worte zur Liebenzeller Mission Schweiz.
Als kleiner Zweig der Liebenzeller Mission sind wir eingebunden im Netzwerk der Liebenzeller Mission International. Die Frau des Gründers, Heinrich Coerper, war eine Schweizerin, so dass seit Jahrzehnten eine Verbindung zu missionsinteressierten Christen in der Schweiz besteht. Seit den 1930ger Jahren bilden wir einen eigenständigen Missionsverein und unterstützen die LM-International mit Spenden, Gebet und eigenen Schweizer Missionaren, die wir aussenden. Zur Zeit bereitet sich eine junge Missionarin in einer Kandidatenzeit in Kanada auf ihren Einsatz als Lehrerin in Sambia vor.

Es gibt viele Möglichkeiten für Kurzzeit- und Langzeit-Einsätze bei der Liebenzeller Mission. Bitte helfen Sie mit beim Aufbau vom Reich Gottes durch Gebet, Gaben oder Gehen.

Das Interview auf lievenet.ch ist hier zu sehen.

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