Schulklassen lernen alternativen Feldanbau kennen

schulklassen-lernen-alternativen-feldanbau-kennen

schulklassen-lernen-alternativen-feldanbau-kennen

Kinder und Jugendliche lernen beim „Dawn Trust Projekt“ in Mushili die Vorteile von alternativen Feldanbau und gleichzeitig Gottes Liebe kennen.

Kin­der und Jugend­li­che ler­nen beim „Dawn Trust Pro­jekt“ in Mus­hi­li die Vor­tei­le von alter­na­ti­ven Feld­an­bau und gleich­zei­tig Got­tes Lie­be ken­nen. So konn­te das Pro­jekt bereits meh­re­re Schul­klas­sen auf das Mis­si­ons­ge­län­de ein­la­den und ihnen die Vor­führ­fel­der zeigen.

Nun wur­de das Pro­jekt von einer Schu­le ein­ge­la­den, um mit den Schü­lern zusam­men einen Schul­gar­ten anzu­le­gen. Ziel dabei ist, dass die Schü­ler nicht nur etwas über die ange­bau­ten Pro­duk­te erfah­ren und sie eben­falls selbst essen kön­nen, son­dern auch bibli­sche Wahr­hei­ten ken­nen­ler­nen. „Beson­ders haben wir uns gefreut, dass der Ver­ant­wort­li­che, die Rek­to­rin und eine Leh­re­rin voll hin­ter dem Pro­jekt ste­hen und es unter­stüt­zen. Das zeigt sich unter ande­rem dar­an, dass sie auch selbst bei prak­ti­schen Arbei­ten mit anpa­cken“, schreibt Mis­sio­nar Diet­mar Brunner.

Mit­ar­bei­ter Eli­as, der jeden Frei­tag­vor­mit­tag an die­se Schu­le geht, berich­tet, dass eini­ge der Kin­der bereits zu Hau­se einen Kom­post­hau­fen ange­legt haben. Das ist inso­fern her­aus­for­dernd, da Bio­mas­se wie Grün­schnitt und Feld­rück­stän­de schwer zu fin­den sind, da hier alles ver­brannt wird.

Die Lie­ben­zel­ler Mis­si­on grün­de­te 2003 in Zusam­men­ar­beit mit ihrer Part­ner­kir­che das Pro­jekt „Mus­hi­li – Hil­fe zum Leben“. In der Stadt­rand­sied­lung von Ndo­la, mit­ten im „Kup­fer­gür­tel“ Sam­bi­as, leben rund 80.000 Men­schen in sehr ein­fa­chen Ver­hält­nis­sen. Ein Schwer­punkt bil­det die Aus­bil­dung in alter­na­ti­vem Feld­bau – „Foun­da­ti­on for Far­ming“, frü­her „Far­ming God’s Way“. Die Klein­bau­ern ler­nen auf Mus­ter­fel­dern, wie sie durch die Ver­wen­dung zum Bei­spiel von Kom­post und Bio­koh­le sowie durch Mul­chen den Ertrag ihrer Fel­der stei­gern und ihre Fami­lie bes­ser ernäh­ren kön­nen. Gleich­zei­tig wer­den bibli­sche Prin­zi­pi­en gelehrt – zum Bei­spiel der Wert der Treue. Wer treu den Acker anbaut und pflegt, erzielt auch eine grö­ße­re Ern­te. So konn­ten Klein­bau­ern, die sich an dem land­wirt­schaft­li­chen Pro­jekt betei­li­gen, ihre Erträ­ge um 50 Pro­zent stei­gern. Diet­mar Brun­ner ist auch in der Auto­werk­statt und bei Bau­pro­jek­ten tätig. Sei­ne Frau Kat­rin arbei­tet unter ande­rem in der Frau­en­stun­de mit.

Wechsel in der Leitung

wechsel-in-der-leitung

wechsel-in-der-leitung

Wechsel in der Leitung

Wechsel in der Leitung der Liebenzeller Mission

Pfar­rer Johan­nes Luith­le hört auf, David Jar­setz wird Direktor

BAD LIEBENZELL. Zukünf­tig wird die Lie­ben­zel­ler Mis­si­on nicht mehr wie bis­her von vier, son­dern nur noch von drei Per­so­nen gelei­tet. Das beschloss die Mit­glie­der­ver­samm­lung des Mis­si­ons­werks am 8. Okto­ber in Bad Lie­ben­zell. Der bis­he­ri­ge Direk­tor, Pfar­rer Johan­nes Luith­le (53), tritt zur tur­nus­mä­ßi­gen Wahl im kom­men­den Jahr nicht mehr an.

Gelei­tet wird die Lie­ben­zel­ler Mis­si­on zukünf­tig von David („Dave“) Jar­setz (42). Er ver­ant­wor­tet seit 2020 die welt­wei­te Arbeit der Orga­ni­sa­ti­on und wird die­sen Auf­ga­ben­be­reich auch behal­ten. Zusätz­lich lei­tet er zukünf­tig als „Pri­mus inter Pares“ das drei­köp­fi­ge Lei­tungs­team um den Rek­tor der Inter­na­tio­na­len Hoch­schu­le Lie­ben­zell, Prof. Dr. Vol­ker Gäck­le, und den kauf­män­ni­schen Geschäfts­füh­rer Tho­mas Haid (bis­her Verwaltungsdirektor).

David Jar­setz ist in Auhau­sen im Land­kreis Donau-Ries auf­ge­wach­sen und mit Anet­te Jar­setz ver­hei­ra­tet, mit der er einen Sohn hat. Zusam­men mit ihr bau­te er das Kurz­ein­satz­pro­gramm „impact“ auf. Anschlie­ßend war er fünf Jah­re als Mis­sio­nar in den sozia­len Brenn­punk­ten von Port Mores­by (Papua-Neu­gui­nea) im Ein­satz, lei­te­te die Stu­di­en- und Lebens­ge­mein­schaft der Lie­ben­zel­ler Mis­si­on, ist Stra­te­gie- und Pro­zess­be­ra­ter des Mis­si­ons­werks und lei­tet den Fach­be­reich Ame­ri­ka, Euro­pa und Ostasien.

Sei­nen Rück­zug begrün­de­te Johan­nes Luith­le damit, dass bis­he­ri­ge Auf­ga­ben­fel­der in sei­ner Zustän­dig­keit so geord­net wer­den kön­nen, dass die Stel­le des Direk­tors ab 1.1.2024 auf­ge­ge­ben wer­den kann. Damit kön­ne er sich einer neu­en Auf­ga­be im pas­to­ra­len Dienst zuwen­den. „Die bis­he­ri­gen Dienst­jah­re waren eine wert­vol­le Zeit, und ich möch­te mei­nen Dienst auch in den ver­blei­ben­den Mona­ten mit allen mir zur Ver­fü­gung ste­hen­den Kräf­ten aus­üben. Aus­drück­lich möch­te ich beto­nen, dass ich mei­ne Ent­schei­dung nicht auf­grund von mög­li­chen per­sön­li­chen Dif­fe­ren­zen oder Unstim­mig­kei­ten im Werk oder im fami­liä­ren Kon­text getrof­fen habe. Viel­mehr schät­ze ich das Mit­ein­an­der in allen Berei­chen“, sag­te Johan­nes Luithle.

Die Struk­tur­ver­än­de­rung tra­ge auch dem Umstand Rech­nung, dass sich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren ver­schie­de­ne Para­me­ter ver­än­dert haben. Der Bil­dungs­be­reich habe sich ver­vier­facht, die Schwes­tern­schaft dage­gen hal­biert. Er sei froh, dass die Ent­wick­lung einer neu­en Struk­tur rei­bungs­los ver­lau­fen sei, sag­te der Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­de Andre­as Kress: „Mit der Wahl heu­te wol­len wir recht­zei­tig die Wei­chen stel­len sowie Sicher­heit und Kon­ti­nui­tät ver­mit­teln.“ Der bis­he­ri­ge Lei­ter genie­ße aber wei­ter­hin volls­tes Ver­trau­en: „Selbst­ver­ständ­lich bleibt Johan­nes Luith­le bis zu sei­nem Aus­schei­den ‚unser‘ Direk­tor“, so Andre­as Kress. Dank­bar sei er, dass David Jar­setz bereit ist, noch mehr Ver­ant­wor­tung als bis­her zu über­neh­men: „Mit sei­ner Vita, sei­ner Geschich­te, sei­ner Exper­ti­se und sei­nem Weit­blick sind wir der Mei­nung, dass das Werk der Lie­ben­zel­ler Mis­si­on sowohl geist­lich als auch fach­lich mit ihm an der Spit­ze, zusam­men mit Tho­mas Haid und Prof. Dr. Vol­ker Gäck­le, in bes­ten Hän­den ist.“

Die Lie­ben­zel­ler Mis­si­on ist mit rund 250 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern in 20 Län­dern eine der gro­ßen evan­ge­li­schen Mis­si­ons­ge­sell­schaf­ten in Deutsch­land. Unter dem Mot­to „Mit Gott von Mensch zu Mensch“ geben sie die Gute Nach­richt von Jesus Chris­tus wei­ter und hel­fen Benach­tei­lig­ten. Als frei­es Werk finan­ziert sie die­se Arbeit größ­ten­teils durch Spenden.

Vimeo

Mit dem Laden des Vide­os akzep­tie­ren Sie die Daten­schutz­er­klä­rung von Vimeo.
Mehr erfah­ren

Video laden

Mit einem Kindergarten Gottes Liebe weitergeben

mit-einem-kindergarten-gottes-liebe-weitergeben

mit-einem-kindergarten-gottes-liebe-weitergeben

Der christliche Kindergarten in Atuntaqui in Ecuador wurde ganz neu gegründet.

Mar­cel und Faith Frieß arbei­ten seit Janu­ar 2020 als Mis­sio­na­re in Ecua­dor. Mit­te Sep­tem­ber grün­de­ten sie mit ihrer Gemein­de in Atun­ta­qui einen christ­li­chen Kin­der­gar­ten. Sie berich­ten, wie es dazu kam, wel­che Zie­le sie damit ver­fol­gen und wie sich Kin­der­gär­ten in Ecua­dor von deut­schen unterscheiden.

Wie kam es zur Grün­dung des christ­li­chen Kindergartens?
Die Idee ent­stand dadurch, dass das Gemein­de­haus unter der Woche nahe­zu unge­nutzt ist und es in der Gemein­de eini­ge Erzie­he­rin­nen gibt, die aber nur schwer Arbeit fin­den. Hin­zu kommt, dass es in der Umge­bung kei­nen christ­li­chen Kin­der­gar­ten gibt. In unse­ren ers­ten Jah­ren in Ecua­dor haben wir wahr­ge­nom­men, dass vie­le Kin­der in ihren Fami­li­en nur sehr wenig Auf­merk­sam­keit erhal­ten und häu­fig ein­fach nur so neben­her­lau­fen, weil ihre Eltern von mor­gens bis abends arbei­ten. Sie haben außer­dem oft bereits im Kin­der­gar­ten­al­ter ver­ba­le, aber auch kör­per­li­che Miss­hand­lung erlebt. Somit wach­sen vie­le Kin­der nicht gera­de in den bes­ten Eltern­häu­sern auf. Mit einem Kin­der­gar­ten kön­nen wir sehr früh und eini­ger­ma­ßen kon­stant posi­tiv in das Leben eines Kin­des hin­ein­wir­ken. Wir woll­ten einen Ort schaf­fen, wo Kin­der Auf­merk­sam­keit und Lie­be erhal­ten und gleich­zei­tig christ­li­che Wer­te mitbekommen.

Wie finan­ziert ihr eure Arbeit?
Der Kin­der­gar­ten ist ein Ange­bot der Gemein­de, die zu Lie­ben­zell Ecua­dor gehört. Die Eltern bezah­len einen Monats­bei­trag. Außer­dem unter­stützt die Lie­ben­zel­ler Mis­si­on uns bei den Gehalts­kos­ten, da wir momen­tan nur vier Kin­der im Alter von vier Jah­ren betreu­en. Zur­zeit arbei­tet des­halb ledig­lich eine Erzie­he­rin bei uns. Mei­ne Frau Faith hilft dazu ein­mal die Woche aus. Wir hof­fen, dass wir ab Janu­ar dann min­des­tens zehn Kin­der­gar­ten­kin­der zählen.

Wie unter­schei­det sich euer Kin­der­gar­ten von einem in Deutschland?
Die Kin­der­gär­ten in Ecua­dor sind wenig spie­le­risch aus­ge­rich­tet. Viel­mehr ler­nen die Kin­der viel frü­her unter ande­rem Buch­sta­ben, Zah­len und Far­ben. Sie fan­gen auch bereits im Kin­der­gar­ten an, eine ande­re Spra­che zu „ler­nen“. So erhal­ten sie im Kin­der­gar­ten­al­ter eine Art Zeug­nis. Das ist für die Eltern sehr wich­tig. Es wird eben­falls benö­tigt, um Kin­der danach in der Schu­le anmel­den zu kön­nen. Unse­re ältes­te Toch­ter Cata­leya sag­te, als sie in den ecua­do­ria­ni­schen Kin­der­gar­ten kam: „Papa, wir spie­len gar nicht, wir sit­zen den gan­zen Tag nur am Tisch und machen Auf­ga­ben.“ In unse­rem Kin­der­gar­ten hin­ge­gen legen wir Wert dar­auf, dass die Kin­der auch Zeit zum Spie­len haben und eben­falls spie­le­risch ler­nen. Sie haben aber außer­dem bereits ein­mal wöchent­lich Eng­lisch und Musik.

Wel­che Zie­le ver­folgt ihr mit dem Kindergarten?
Natür­lich wol­len wir in ers­ter Linie die Kin­der posi­tiv prä­gen und ihnen ein lie­be­vol­les Umfeld bie­ten, bei dem sie voll und ganz wahr­ge­nom­men wer­den. Die­se Mög­lich­keit eröff­net uns der Kin­der­gar­ten. Dane­ben wün­schen wir uns auch, mit der Ein­rich­tung in die Stadt hin­ein wir­ken zu kön­nen und dass dadurch die Gemein­de eine grö­ße­re Rele­vanz für die Men­schen hier erhält. Denn mit dem Kin­der­gar­ten kön­nen wir Bezie­hun­gen zu kir­chen­di­stan­zier­ten Men­schen auf­bau­en, die wir sonst nicht bekom­men hätten.

Peters Halt im Leben

peters-halt-im-leben

peters-halt-im-leben

Peter (2. v. r.) mit seinen Freunden aus dem Schülerheim. Ohne sie wäre seine Behandlung nicht möglich gewesen, denn in Bangladesch müssen alle Kosten für das Krankenhaus selbst bezahlt werden; es gibt keine Krankenversicherung.

BANGLADESCH. Auf wen kann ich immer zäh­len? Eine Fra­ge, auf die Peter eine gute Ant­wort gefun­den hat. Er wächst mit sei­nen Eltern und dem jün­ge­ren Bru­der in einem klei­nen Dorf auf. Sein Vater hat als Möbel­schrei­ner ein eige­nes Geschäft und kann die Fami­lie ernäh­ren. Als Peter ins Schul­al­ter kommt, zieht er in die Stadt, da es in sei­nem Ort kei­ne gute Schu­le gibt. In Dina­jpur lebt er mit 60 ande­ren Jun­gen in einem christ­li­chen Schü­ler­heim und fühlt sich dort wohl. In den Feri­en besucht er sei­ne Familie.

Doch dann wird alles anders. Peters Vater ver­liert sein Geschäft und fin­det kei­ne neue Arbeit. Peters Mut­ter als Analpha­be­tin auch nicht. Plötz­lich ist die Fami­lie von Armut betrof­fen. Eini­ge Mona­te spä­ter stirbt der Vater und das Leben wird für Peter immer schwerer.
In die­ser trau­ri­gen Zeit beginnt der Jun­ge, in der Bibel zu lesen und mit Gott zu reden, so wie sein Vater es stets tat. Die Lie­be von Jesus hilft ihm, wie­der fröh­lich zu sein.

Mit 18 Jah­ren macht er ein sehr gutes Abitur und möch­te ger­ne stu­die­ren. Völ­lig uner­war­tet wird Peters Leben erneut auf den Kopf gestellt, als er an Blut­krebs erkrankt. Wie­der kann er sich auf Jesus ver­las­sen – und auf sei­ne Freun­de: Sie sam­meln über­all Geld und die­ses reicht für die gan­ze Behand­lung! In den sechs Mona­ten, die Peter im Kran­ken­haus ver­bringt, erzählt er den ande­ren Pati­en­ten fröh­lich von Jesus – sei­nem Halt im Leben.

Wir freu­en uns mit Peter über das Wun­der, dass er seit März krebs­frei ist.
Bene­dikt & Vere­na Tschauner

Bit­te unter­stüt­ze unse­re Arbeit in Ban­gla­desch und vie­len wei­te­ren Län­dern mit einer Spen­de. Herz­li­chen Dank!

Die IHL gratuliert Dr. David Kramer

die-ihl-gratuliert-dr.-david-kramer

die-ihl-gratuliert-dr.-david-kramer

die-ihl-gratuliert-dr.-david-kramer

„Die Fede­ra­ti­on of Euro­pean Evan­ge­li­cal Theo­lo­gi­ans (FEET) hat Dr. David Kra­mer zu ihrem neu­en Sekre­tär gewählt. Der Arbeits­kreis ver­netzt euro­päi­sche Theo­lo­gen von Nor­we­gen bis Ita­li­en und Groß­bri­tan­ni­en bis Geor­gi­en ins­be­son­de­re durch die jede zwei Jah­re statt fin­den­de Kon­fe­renz. Kra­mer möch­te dazu bei­tra­gen, dass evan­ge­li­ka­le Theo­lo­gen durch Aus­tausch und gemein­sa­mem For­schen gestärkt wer­den, im post­christ­li­chen Euro­pa die Hoff­nung auf Jesus Chris­tus hoch­zu­ge­hal­ten. Wir gra­tu­lie­ren Dr. David Kra­mer herz­lich zum neu­en Amt.

Konzertgottesdienst mit dem Freizeitchor Wildberg

konzertgottesdienst-mit-dem-freizeitchor-wildberg

konzertgottesdienst-mit-dem-freizeitchor-wildberg

Nach zwei Jahren Corona-Pause findet dieses Jahr der Konzertgottesdienst wieder statt.

BAD LIEBENZELL. Zu einem Kon­zert­got­tes­dienst lädt der Frei­zeit­chor Wild­berg am Sams­tag, 5. Novem­ber um 19:30 Uhr in das Mis­si­ons- und Schu­lungs­zen­trum der Lie­ben­zel­ler Mis­si­on ein. Der schon tra­di­tio­nel­le Kon­zert­got­tes­dienst am Ende der Herbst­fe­ri­en wird von Micha­el Kuhn geleitet.

In die­sem Jahr steht der Kon­zert­got­tes­dienst unter dem Mot­to „Preist Got­tes wun­der­ba­re Schöp­fung“. Zur Auf­füh­rung kom­men Wer­ke von Georg Fried­rich Hän­del, Felix Men­dels­sohn Bar­thol­dy, John Rut­ter, Ola Gjei­lo, Audrey Sny­der und J. L. Piston.

Die Kurz­pre­digt sowie den gesam­ten lit­ur­gi­schen Teil des Abends über­nimmt Pfar­rer Manu­el Spohn aus Darms­heim, der das Mot­to des Abends den Zuhö­rern auch in Wor­ten näher­brin­gen wird.

Unter­stützt wird der Chor von einem 20-köp­fi­gen Orches­ter, alle­samt enga­gier­te Musi­ker aus der Regi­on. Die rund 60 Sän­ge­rin­nen und Sän­ger des Cho­res kom­men aus ganz Süd­deutsch­land und auch dar­über hin­aus und tref­fen sich jedes Jahr wäh­rend der Herbst­fe­ri­en für eini­ge Tage in Bad Tei­n­ach-Zavel­stein im Haus Fel­sen­grund, um in einer inten­si­ven Pro­ben­pha­se ein neu­es Pro­gramm zu erar­bei­ten. Kon­zert­rei­sen führ­ten den Chor bereits nach Isra­el, Öster­reich, Sachsen/Thüringen, in die Schweiz und nach Polen. Nach zwei Jah­ren Coro­na-Zwangs­pau­se freut sich der Chor, dass in die­sem Jahr wie­der ein Kon­zert­got­tes­dienst statt­fin­den kann.

Mit dem Ein­gang­schor „Preist den Herrn“ aus dem Te Deum von Georg Fried­rich Hän­del wird das Kon­zert eröff­net. Es fol­gen die Chö­re „Denn die Herr­lich­keit Got­tes des Herrn“ sowie „O Du, die Won­ne“ aus dem „Mes­si­as“ sowie der Chor „Singt unse­rem Gott“ aus Hän­dels Ora­to­ri­um „Judas Mac­ca­bä­us“. Im moder­ne­ren zwei­ten Pro­gramm­teil ste­hen nach der Kurz­pre­digt Lie­der von John Rut­ter (Für die Schön­heit die­ser Welt) sowie vom jun­gen nor­we­gi­schen Kom­po­nis­ten Ola Gjei­lo („The rose“ und „Days of beau­ty“). Das „Vater unser“ des Kom­po­nis­ten J. L. Pis­ton sowie das „Dona nobis Pacem“ der ame­ri­ka­ni­schen Kom­po­nis­tin Audrey Sny­der run­den ein viel­sei­ti­ges und abwechs­lungs­rei­ches Musik­pro­gramm ab.

Die Solis­ten sind Moni­ka und Alfred Wie­de­mann, Vio­li­ne, sowie Chris­toph Ewers, Kla­vier. Sopran­so­lis­tin ist San­dra Stober.

Eine wei­te­re Auf­füh­rung des Kon­zert­got­tes­diens­tes fin­det am Sonn­tag, den 6. Novem­ber um 10 Uhr in der Evan­ge­li­schen Kir­che in Darms­heim statt.

Der Ein­tritt ist frei, um eine Spen­de wird gebe­ten. Der Über­schuss aus den Kon­zert­got­tes­diens­ten geht in die­sem Jahr an das Pro­jekt „Mus­hi­li – Hil­fe zum Leben“ der Lie­ben­zel­ler Mis­si­on in Sam­bia. Mit Pro­gram­men zum alter­na­ti­ven Feld­bau bekom­men Klein­bau­ern Unter­stüt­zung, um ihren Ertrag um bis zu 50 Pro­zent zu stei­gern. In der Jugend- und Kin­der­ar­beit bie­tet eine gro­ße Gras­dach­hal­le mit Büche­rei vie­len Schü­lern Platz zum Lernen.

Buchveröffentlichung Dr. Thomas Eisinger

buchveroeffentlichung-dr.-thomas-eisinger

buchveroeffentlichung-dr.-thomas-eisinger

buchveroeffentlichung-dr.-thomas-eisinger

Erleb­nis­päd­ago­gi­sche Pro­zes­se aus der Meta­per­spek­ti­ve in Theo­rie und Praxis

Erleb­nis­päd­ago­gi­sche Pro­zes­se kön­nen wir aus ver­schie­de­nen Per­spek­ti­ven betrach­ten: mit dem Blick aus der Fer­ne, durch den wir uns den Über­blick ver­schaf­fen und die gro­ßen Zusam­men­hän­ge erken­nen sowie den in die Nähe, der sich auf Details kon­zen­triert und sehen will, wie eins ins ande­re greift.

Die­se Per­spek­ti­ven bie­tet Dr. Tho­mas Eisin­ger an, indem er zunächst ein Modell als Dia­gno­se- und Ana­ly­se­instru­ment mit den Para­me­tern Erleb­nis­päd­ago­ge, Teil­neh­mer und Maß­nah­me in einer Weit­win­kel­per­spek­ti­ve vor­stellt. Im zwei­ten und drit­ten Teil des Buches zeigt er anschlie­ßend auf, wie das Modell in der Tele­per­spek­ti­ve ange­wandt wer­den kann, indem der Blick vom gro­ßen Gan­zen ins Detail geht: exem­pla­risch auf die Ziel­grup­pe von 9–12-jährigen und auf Erleb­nis­päd­ago­gik im christ­li­chen Kontext.

Dr. Tho­mas Eisin­ger ist Kanz­ler der IHL und Stu­di­en­gan­glei­ter des Bache­lor-Stu­di­en­gangs Theo­lo­gie / Päd­ago­gik im inter­kul­tu­rel­len Kontext.

Creativ-Team lädt zu Adventsbasar ein

creativ-team-laedt-zu-adventsbasar-ein

creativ-team-laedt-zu-adventsbasar-ein

Handgefertige Advents- und Weihnachtsartikel können beim Adventsbasar in Bad Liebenzell erworben werden.

BAD LIEBENZELL. Zu einem Advents­ba­sar lädt das Crea­tiv-Team am Sams­tag, 12.11.2022 von 13:30 bis 16:30 Uhr in das Mis­si­ons- und Schu­lungs­zen­trum der Lie­ben­zel­ler Mis­si­on nach Bad Lie­ben­zell ein. Ange­bo­ten wer­den unter ande­rem hand­ge­fer­tig­te Advents- und Weih­nachts­ar­ti­kel wie Advents­ge­ste­cke, Tür­krän­ze, Deko­ar­ti­kel, Patch­work, Kis­sen und ande­re Geschenk­ar­ti­kel. Außer­dem gibt es Lecke­res aus der Weih­nachts­bä­cke­rei, haus­ge­mach­te Mar­me­la­den, Gelees, Likö­re und fei­ne Teesorten.

Eine gro­ße Aus­wahl an selbst geba­cke­nen Tor­ten und Kuchen, But­ter­bre­zeln, Kaf­fee, Tee und kal­te Geträn­ke wird im Crea­tiv-Café angeboten.

Für Kin­der gibt es ver­schie­de­ne Bas­te­l­an­ge­bo­te: Ker­zen tau­chen, Sand­kar­ten gestal­ten und Krea­ti­ves aus Holz herstellen.

An die­sem Nach­mit­tag hat die Buch­hand­lung der Lie­ben­zel­ler Mis­si­on län­ger geöff­net, aus­nahms­wei­se bis 17 Uhr.

Der Erlös des Advents­ba­sars kommt kari­ta­ti­ven Pro­jek­ten im afri­ka­ni­schen Burun­di zugu­te. Dort wer­den unter ande­rem Bil­dungs­pro­gram­me für benach­tei­lig­te Kin­der und Jugend­li­che und Ver­söh­nungs­pro­jek­te nach dem jah­re­lan­gen Bür­ger­krieg im Land unterstützt.

Ver­an­stal­tet wird der Advents­ba­sar vom Crea­tiv-Team des Ver­eins „Wir hel­fen welt­weit“. Zum Crea­tiv-Team gehört eine Grup­pe ehren­amt­lich enga­gier­ter Chris­ten aus Bad Lie­ben­zell und Umgebung.

Prof. Dr. Heinzpeter Hempelmann veröffentlicht neues Buch

prof-dr.-heinzpeter-hempelmann-veroeffentlicht-neues-buch

prof-dr.-heinzpeter-hempelmann-veroeffentlicht-neues-buch

prof-dr.-heinzpeter-hempelmann-veroeffentlicht-neues buch

Die Phi­lo­so­phie hat schon immer wesent­li­che Wei­chen für die Theo­lo­gie gestellt, – sie hat die Fra­gen gestellt, die zu beant­wor­ten waren, und sie hat die Denk­mög­lich­kei­ten vor­ge­ge­ben, in denen sich theo­lo­gi­sche Argu­men­ta­tio­nen beweg­ten. Prof. Dr. Heinz­pe­ter Hem­pel­mann spürt in sei­ner neu erschie­ne­nen Ein­füh­rung in die Phi­lo­so­phie für Theo­lo­gen die­sen Wei­chen­stel­lun­gen nach. Dabei geht es dar­um, was die wesent­li­chen Wei­chen­stel­lun­gen der Phi­lo­so­phie für die christ­li­che Kir­che und Theo­lo­gie bedeu­ten – und dies nicht nur in der Geschich­te, son­dern auch für unse­ren Glau­ben und unse­re den­ken­de Welt­erschlie­ßung heute.

Ein Buch für alle, die tie­fer gra­ben und wei­ter den­ken wol­len. Ein aus­ge­zeich­ne­tes Geschenk für alle, die im Bereich Wis­sen­schaft unter­wegs sind und für ihren Glau­ben den­ken­de Ant­wor­ten suchen. Das Buch ist u.a. in der Buch­hand­lung der Lie­ben­zel­ler Mis­si­on und im SCM-Shop online erhältlich.

Prof. Dr. Heinz­pe­ter Hem­pel­mann lehrt als Hono­rar­pro­fes­sor an der IHL Sys­te­ma­ti­sche Theo­lo­gie und Kulturhermeneutik.

Zeitschrift zum Thema „Ent-täuscht“

zeitschrift-zum-thema-„ent-taeuscht“

zeitschrift-zum-thema-„ent-taeuscht“

Mission weltweit zum Thema „Ent-täuscht“

Die Novem­ber/­De­zem­ber-Aus­ga­be unse­rer Zeit­schrift „Mis­si­on welt­weit” hat das The­ma „Ent-täuscht“.
Das erwar­tet euch:

// Hans Mar­tin Kar­rer berich­tet über den Tod sei­ner Frau und die über­ra­schen­den Folgen.

// Dave Jar­setz hat einen Tipp, wie sich „Ent­täu­schungs-Kno­ten“ lösen können.

// Hans-Peter Hertler schil­dert, wel­che Anfangs­ent­täu­schun­gen sie als Mis­sio­na­re in Sam­bia erlebten.

// Lest, was Micha Ulmer über eine zwei­jäh­ri­ge Hän­ge­par­tie vol­ler Ent­täu­schun­gen schreibt.

Ihr könnt „Mis­si­on welt­weit” online lesen oder als Print-Aus­ga­be bestel­len. Ger­ne auch zum Wei­ter­ge­ben in Gemein­de oder Bekann­ten­kreis. Alle Infos: www.liebenzell.org/mw-online