Ein Leben für die Menschen in Japan

Soziales Engagement

Einmal im Monat engagiert sich die Missionarin in einer freiwilligen Kochgruppe der Stadt.
Zusammen mit 10 japanischen Frauen wird ein Mittagsmenü für 14 alleinstehende, ältere Menschen zubereitet.
Die Missionarin und eine andere Frau sind jedes Mal mit der Leiterin unterwegs, um die Essen direkt in die Häuser zu bringen. Eine wichtige Aufgabe, um Kontakte auch ausserhalb der Gemeindearbeit zu pflegen.

Priscilla Kunz

Priscilla Kunz versendet jeden Monat „ein Bild des Monats“ mit einem kurzen Erlebnisbericht. Gerne senden wir Ihnen diese Informationen gerne zu, per E-Mail oder auch per Post. Melden Sie sie sich bitte telefonisch unter: 031 802 11 61 oder per E-Mail: office@liebenzell.ch

Weitere Informationen über die Schwesternschaft, zu der auch Priscilla Kunz gehört erhalten Sie auf folgender Webseite: www.liebenzell.org/schwesternschaft

Lebensstationen

  • Schwester Priscilla Kunz in Japan seit 1995
  • Als Missionarskind in Japan geboren
  • Schweizerische Staatsangehörigkeit
  • Schulausbildung in Japan und Deutschland
  • Mit 8 eine persönliche Entscheidung für Jesus Christus getroffen
  • Mit 16 Jahren getauft worden
  • Ausbildung zur Ernährungsberaterin in der Schweiz
  • 1985 – 1988 Ausbildung am Theologischen Seminar der Liebenzeller Mission, Eintritt in die Schwesternschaft der Liebenzeller Mission
  • 1988 – 1994 im LGV-Bezirk Karlsruhe
  • September bis Dezember 1994 Sprachstudium (Englisch) in England
  • 1995 Ausreise nach Japan

Meine Arbeit

  • 1995 – 1999 Sprachstudium (Japanisch) / Gemeindeaufbau in Okutama
  • 2000 – 2005 Gemeindeaufbau mit Familie Schlotz in Shiraoka / Deutschunterricht für Japaner / Engagement beim Landkauf und Bau eines neuen Kirchengebäudes in Shiraoka (Nov. 2003 – Dez. 2004)
  • 2005 – 2010 Gemeindeaufbau mit Familie Schlotz in Shiraoka – März 2009 / Leitung & Mitarbeit im Cafe Tane (Tane=Samen) / April 2009 Übergabe der Gemeindearbeit an einen japanischen Pastor / April 2009 – Juli 2010 Mitarbeit im Schülerheim in Nakanoshima
  • 2011 – 2016 Gemeindearbeit im Team mit zwei verschiedenen japanischen Pastorenehepaaren in Machida, Tokyo (während meines Einsatzes hier war die Gemeinde ein Jahr ohne Pastor) / Engagement in verschiedenen überregionalen Gremien
  • April 2017- März 2020 Gemeindeaufbau im Team mit P&S Schlotz in Chikusei, 80km nördlich von Tokyo.
  • Seit Oktober 2020 Unterstützung des leitenden japanischen Pastors Morishita in der Gemeinde Chikusei,
    Mentoring von jungen Missionaren, verschiedene Aufgaben im japanischen Gemeindeverband und im Missionarsteam

Wenn Sie die Arbeit von Priscilla Kunz unterstützen möchten dann spenden Sie bitte mit dem Verwendungszweck: „Priscilla“:

Länderinformation zu Japan

Japan ist eine der führenden Industrienationen der Welt. Mit großem Fleiß und viel Engagement arbeiten Japaner für ihren Wohlstand. Doch das fordert seinen Tribut. Familien- und Schulprobleme, Einsamkeit und eine hohe Zahl von Selbstmorden gehören zum japanischen Alltag.

Die meisten Japaner gehören den beiden großen Religionen Shintoismus und Buddhismus gleichzeitig an. Im Alltag werden sie normal nicht praktiziert und haben wenig Auswirkung. An bestimmten Punkten des Lebens allerdings wird auf die Religionen zurückgegriffen. Der Shintoismus ist für die freudigen Ereignisse, wie Hochzeiten, Kinder und Jahrestage, zuständig. Der Buddhismus beschäftigt sich mit dem Tod und dem Leben danach.

Seit 1927 sind Liebenzeller Missionare im Ballungszentrum in und um Tokio tätig, um die frohe Botschaft von Jesus zu den rund 30 Millionen Menschen im Großraum Tokio zu bringen. Doch Diesseitigkeit, Materialismus und Misstrauen allem Religiösen gegenüber machen es ihnen nicht leicht. Die Missionare setzen sich hauptsächlich in der Gemeindegründungsarbeit ein. In Zusammenarbeit mit bestehenden Kirchen gründen sie Gemeinden und bereiten sie darauf vor, dass ein einheimischer Pastor die Verantwortung übernimmt.Die konkreten Angebote in der Gemeindearbeit vor Ort orientieren sich an lokalen Bedürfnissen und Möglichkeiten. Kinder- und Jugendarbeit sowie Sprach- und Bibelklassen bilden Schwerpunkte neben der pastoral-seelsorgerlichen Missionsarbeit unter Erwachsenen. In den letzten 60 Jahren sind 48 solchen Gemeinden entstanden.

Nach der Dreifachkatastrophe im März 2011 engagieren sich Liebenzeller Missionare, um den Opfern des Erdbebens und Tsunamis zu helfen. Bei Besuchen in den Übergangssiedlungen und zwischenzeitlich auch den neuen Unterkünften vermitteln Missionare zusammen mit impact-Teams (Programm für weltweite Kurzeinsätze der Liebenzeller Mission) den Menschen Hoffnung und weisen auf Jesus Christus hin.

Neben der Gemeindearbeit unterhält die Liebenzeller Mission zwei Projekte.
Das Schülerheim:
In unmittelbarer Nähe zur „Deutschen Schule Tokio“ werden Missionarskinder von Liebenzeller Missionaren und anderen in Japan tätigen Missionen, sowie Missionarskinder aus anderen Ländern betreut. Pädagogisch ausgebildete Mitarbeiter leben mit den Kindern und kümmern sich um sie.

Das Freizeitheim:
Am westlichen Ende Tokios inmitten schöner Natur liegt das Freizeitheim der Liebenzeller Mission. Das „Fukuin no Ie“ (= Haus des Evangeliums) kann bis zu 140 Personen aufnehmen und wird vorwiegend für Freizeiten, Wochenendseminare und spezielle Gemeindeprogramme genutzt. Bis 2016 wurde es von Missionaren geleitet und wird nun von einem japanischen Ehepaar geleitet.