Liebenzeller Mission

Bei strahlendem Wetter trudelten am Samstagmittag rund 50 Personen im Adonia-Gruppenhaus in Vordemwald (AG) ein, um das Jahresfest sowie das 90-jährige Bestehen der Liebenzeller Mission Schweiz (und Liechtenstein) zu feiern. Ein herzhaftes Mittagessen bildete den Auftakt zu den Feierlichkeiten. Am Nachmittag nahm uns Familie Masquiren mit auf eine Reise in ihr Einsatzland Papua-Neuguinea. Eine Stunde verflog wie im Nu, während Jamin und Naëma von wundersamen Bewahrungen in ihren Anfängen, von ihrem Lernprozess und den Menschen erzählten, mit denen sie leben und arbeiten. Nach dem Abendessen führten uns Stefan und Angelika Lanz auf eine Zeitreise zurück an den Beginn des 20. Jahrhunderts. Ausschnitte aus Briefen damaliger Missionare brachten uns ihre Freud und Leid näher. Dabei wurde deutlich: Die Verbundenheit zu den Menschen im Heimatland war schon damals genauso wichtig wie heute - nur konnte sie aufgrund der damaligen Umstände nicht so intensiv gelebt werden, wie es dank moderner Technologie heute möglich ist. Jessica Meier liess in ihrem Vortrag ihren abgeschlossenen Missionseinsatz in Sambia Revue passieren und rundete damit den Abend ab. In nebliger Morgenstunde ging es am Sonntag mit dem Missionsgebet weiter, bei dem sich einige Teilnehmende trafen, um für die aktuellen Belange der Mission einzustehen. Nach dem Frühstück wurde das Feiern fortgesetzt. Einige Gäste stiessen noch zum Gottesdienst dazu. Mit Lobpreis von der Familie Grossenbacher und Dankgebeten an den Gott, der die Liebenzeller Mission Schweiz und Liechtenstein bis hierher geführt hatte, begann der Gottesdienst. Liebe Missionsfreunde 90 Jahre Liebenzeller Mission! Wir erinnern uns an Heinrich Coerper, Familie Mäder, Magdalena Rösti, Paul Zürcher, Dick Leuvenink und so viele andere Frauen und Männer, die sich für die Weltmission im In- und Ausland eingesetzt haben. Das Jubiläum ist für mich aber auch ein Anlass an alle zu denken, die immer wieder gebetet und gespendet haben. Ihre Namen sind mir nicht alle bekannt. Ich bin mir aber sicher, dass Jesus ihre Namen kennt. Er hat jedes Gebet gehört und jede Spende gezählt! Ganz herzlichen Dank für Eure Treue. Jesus sagt: „Was immer ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt – und wäre er noch so gering geachtet gewesen, das habt ihr mir getan.“ Matthäus 25,40 Dieser Satz erinnert mich an die neuen Missionare der LM Deutschland Elias und Muriel Boucherit. Sie sind in Griechenland angekommen, um sich dort um Obdachlose und Drogensüchtige zu kümmern! Bitte betet, dass diese Männer und Frauen, die am Rand der Gesellschaft stehen, erleben dürfen, dass Jesus einen Neuanfang schenken kann. Herzliche Grüsse Stefan Lanz mit Gott von Mensch zu Mensch Gottes Liebe weltweit Liebenzeller Mission Schweiz + Liechtenstein

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