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Stiftung fördert Projekte in Sambia

Die Deich­mann-Stif­tung hat mit 17.000 Euro die Arbeit der Lie­ben­zel­ler Mis­si­on in Sam­bia geför­dert. In Mus­hi­li ler­nen die Men­schen beim „Dawn Trust Pro­jekt“ die Vor­tei­le alter­na­ti­ver Anbau­me­tho­den und gleich­zei­tig die Lie­be Got­tes ken­nen. Jetzt wur­de dort mit der Unter­stüt­zung von 13.000 Euro ein Gebäu­de errich­tet, in dem im Erd­ge­schoss unter ande­rem Maca­da­mi­a­nüs­se, Zitro­nen­gras­tee und Honig gela­gert und ver­ar­bei­tet wer­den. Im Ober­ge­schoss ent­stan­den ein Unter­richts­raum für die Jün­ger­schafts­schu­lun­gen und die Klein­bau­ern, die zu den Semi­na­ren kom­men, sowie ein Büro. „Durch den Anbau der Pro­duk­te und der damit erziel­ten Erlö­se kann Dawn Trust von Spen­den unab­hän­gi­ger wer­den“, sag­te Mis­sio­nar Ben­ja­min Wag­ner. Er ist der Stif­tung sehr dank­bar, die damit Got­tes Sache unter­stützt: „Die För­de­rung wird vie­len Men­schen hel­fen, weil sie Got­tes Wort hören wer­den, Fähig­kei­ten erler­nen und sich etwas dazu­ver­die­nen können.“

Im Gemein­de­grün­dungs­pro­jekt in Lusa­ka, der Haupt­stadt Sam­bi­as, kann mit 4.000 Euro der Deich­mann-Stif­tung eine Solar­an­la­ge ange­schafft wer­den. Damit kön­nen die Was­ser­pum­pen unab­hän­gig von der staat­li­chen Strom­ver­sor­gung betrie­ben wer­den. Denn der Strom fal­le häu­fig aus und damit auch die öffent­li­che Was­ser­ver­sor­gung, sag­te Mis­sio­nar Mar­kus Mül­ler. „Vie­le haben seit mehr als einem Monat kei­nen Trop­fen Was­ser aus der Lei­tung bekom­men. Wir sind dank­bar, dass wir ein Bohr­loch und einen Was­ser­tank auf dem Gelän­de haben. Hier geben wir das Was­ser auch kos­ten­los an unse­re Nach­barn ab.“ Die­se sind sehr dank­bar, dass es nun Was­ser auf dem Mis­si­ons­ge­län­de gibt. „Es gab dabei bereits vie­le freund­li­che Gesprä­che und eini­ge haben uns dar­auf­hin im Got­tes­dienst besucht.“ Die Mit­ar­bei­ter der Lie­ben­zel­ler Mis­si­on sind dank­bar, dass sie gera­de in die­ser her­aus­for­dern­den Zeit etwas Posi­ti­ves für den Stadt­teil bewir­ken können.
Mehr als 500 Sam­bier pro­fi­tie­ren so von solar­be­trie­be­nen Was­ser­pum­pen und einer zuver­läs­si­gen Was­ser­ver­sor­gung. „Die Lebens­qua­li­tät und die Gesund­heits­si­tua­ti­on der Betrof­fe­nen wer­den dadurch deut­lich ver­bes­sert“, sag­te Mar­kus Müller.

Die Lie­ben­zel­ler Mis­si­on arbei­tet seit 1985 in Sam­bia. Die Mis­sio­na­rin­nen und Mis­sio­na­re enga­gie­ren sich im Gemein­de­auf­bau, der Aus- und Wei­ter­bil­dung von Pas­to­ren und Lai­en­mit­ar­bei­tern und bera­ten ein­hei­mi­sche Kir­chen­lei­ter. Meh­re­re Mit­ar­bei­ten­de unter­rich­ten an ver­schie­de­nen theo­lo­gi­schen Aus­bil­dungs­stät­ten. Außer­dem set­zen sich Mis­sio­na­rin­nen und Mis­sio­na­re in der Betreu­ung und Beglei­tung von Kin­dern und Jugend­li­chen ein und bie­ten land­wirt­schaft­li­che Bera­tung an.

https://www.liebenzell.ch/wp-content/uploads/2025/02/25849-stiftung-foerdert-projekte-in-sambia.jpg 680 1120 Meine Mission https://www.liebenzell.ch/wp-content/uploads/2025/01/Liebenzeller-Mission-1.png Meine Mission2024-09-30 09:09:002024-09-30 09:09:00Stiftung fördert Projekte in Sambia

Motorsägen-Frisbee, Pfannen-Schmieden und große Maschinen

BAD LIEBENZELL. Wenn Män­ner unter sich sind, dann flie­gen Fun­ken, dann heu­len Moto­ren auf und dann wird gegrillt. Vie­le hat­ten dar­auf gewar­tet und hin­ge­fie­bert. Nach sechs Jah­ren Pau­se fand am 21. Sep­tem­ber wie­der der „Män­ner­ak­ti­ons­tag“ statt. Dazu kamen rund 800 Män­ner ins Mon­bach­tal bei Bad Lie­ben­zell (Nord­schwarz­wald). Ver­an­stal­tet wur­de der Tag von der Män­ner­ar­beit der Lie­ben­zel­ler Mis­si­on „Stron­ger“ in Koope­ra­ti­on mit den Christ­li­chen Gäs­te­häu­sern Monbachtal.

Die mehr als 40 ver­schie­de­nen Aktio­nen lie­ßen die Män­ner­her­zen höher­schla­gen. So konn­ten sie aus alten Fel­gen einen eige­nen Grill schwei­ßen, eine Pfan­ne für saf­ti­ge Steaks schmie­den oder aus Schrott etwas Ein­zig­ar­ti­ges zusam­men­zu­schwei­ßen und mit nach Hau­se zu neh­men. Natür­lich gab’s auch Tipps vom Meis­ter­schmied. Ursprüng­li­ches Hand­werk zu erle­ben, kam gut an. Wem als Mate­ri­al mehr Holz als Metall liegt, konn­te sich einen Trap­per­stuhl bau­en, beim „Bran­ding“ mit glü­hen­den Eisen Buch­sta­ben ins Holz bren­nen oder beim „Car­ving“ Kunst­wer­ke mit der Ket­ten­sä­ge her­stel­len. So haben man­che ein Herz aus Holz gesägt – als Mit­bring­sel für die Freun­din oder Ehe­frau. Gro­ßer Andrang herrsch­te beim Off­road Par­cours, bei dem die Män­ner mit einem All­rad-Fahr­zeug durch eine Stre­cke mit Matsch und Schlamm fah­ren konn­ten. Bei „Padel to the Metal“ konn­ten sie das Gas­pe­dal bis zum Anschlag durch­drü­cken, mit dem Fly­ing Fox flo­gen sie 200 Meter quer durch das Mon­bach­tal. Beim Akti­ons­tag konn­ten sie „Sport­ar­ten“ aus­pro­bie­ren, die es sonst ver­mut­lich nir­gend­wo gibt: Sen­sens­golf, Laub­blä­ser­ka­no­nen-Ten­nis oder Motor­sä­gen-Fris­bee. Die Män­ner genos­sen das schö­ne Herbst­wet­ter, die Moto­ren­ge­räu­sche und den Geruch von frisch Gegrill­tem, der über dem Tal lag. Maul­ta­schen-Bur­ger, Cur­ry­wurst vom Grill, Spare­ribs, Roll­bra­ten, Schasch­lik-Spie­ße und Span­fer­kel wur­den ange­bo­ten. Mit dem Erlös des Tages wer­den Pro­jek­te der Lie­ben­zel­ler Mis­si­on im afri­ka­ni­schen Sam­bia unterstützt.

Beim Stamm­tisch tra­fen sich Män­ner zu The­men, die sie beweg­ten: Wie kön­nen Män­ner Gemein­schaft leben? Wie mit Por­no­gra­fie-Sucht umge­hen? Wel­che Bedeu­tung hat heu­te noch Got­tes Wort? Über die­ses The­ma sprach Luca Eichel, Trai­nee in der Gemein­de­grün­dung in Frank­furt am Main: „Glau­be ist für die meis­ten Men­schen kein Pro­blem, in eine Gemein­de zu gehen ist schon eine grö­ße­re Hür­de, aber dar­an zu glau­ben, dass die Bibel Rele­vanz für das eige­ne Leben hat, ist für vie­le undenk­bar.“ Für Luca Eichel ist es aber nicht mög­lich, mit Jesus Chris­tus zu leben, ohne Got­tes Wort als Auto­ri­tät zu akzep­tie­ren. Für Chris­ten sei sie die Grund­la­ge des Glau­bens: „Ich glau­be, dass im Jahr 2024 vie­le Men­schen sich unglaub­lich danach seh­nen, Iden­ti­tät und Ver­ge­bung geschenkt zu bekom­men. Sie wol­len einen Halt, wenn es hart auf hart kommt und unab­hän­gig von der eige­nen Per­for­mance im Leben.“ Er selbst habe erlebt, dass der Glau­be an Jesus Chris­tus die­ser Halt für ihn ist.

Stef­fen Cra­mer, Initia­tor des Män­ner­ak­ti­ons­tags zog ein posi­ti­ves Fazit: „Die Stim­mung war toll, die Aktio­nen außer­ge­wöhn­lich und wir haben es erlebt, dass Män­ner etwas getan haben, was man ihnen oft nicht zutraut: ihr Herz aus­zu­schüt­ten.“ Ziel der Ver­an­stal­tung sei es gewe­sen, ein Ange­bot für Män­ner zu schaf­fen, die grund­sätz­lich inter­es­siert am Glau­ben sind, den Weg in klas­si­sche christ­li­che Gemein­den nicht fin­den. „In einer Kir­che zu sit­zen, dem Pfar­rer zuzu­hö­ren und zu sin­gen: Das kön­nen sich vie­le Män­ner nicht vor­stel­len. Das bedeu­tet aber nicht, dass sie kein geist­li­ches Bedürf­nis haben.“ Des­halb sei­en die Ange­bo­te bewusst nie­der­schwel­lig gehal­ten. „Man kann hier ganz unge­zwun­gen kom­men und sei­nen Arbeits­kol­le­gen oder Nach­barn mitbringen.“

Beim Fina­le wur­de ein Auto mit einem Kran in die Höhe gezo­gen, um die Zug­kraft ver­schie­de­ner Mate­ria­li­en zu tes­ten: Beton, Stahl, Sekun­den­kle­ber. Bei Beton und Stahl fiel das Auto her­un­ter. Für die meis­ten Män­ner über­ra­schen­der­wei­se haben drei Trop­fen Sekun­den­kle­ber das Auto gehal­ten. Andre­as Mohr­lok berich­te­te, wie er über die Rocker­sze­ne auf die schie­fe Bahn und mit dem Gesetz in Kon­flikt geriet und sei­nen Job ver­lor. Sei­nen ursprüng­li­chen Glau­ben hat­te er schon lan­ge ver­lo­ren. Durch den tra­gi­schen Tod sei­nes erst weni­ge Wochen alten Soh­nes fand er zurück zu Gott: „Die­ser inne­re Frie­de, den ich erle­ben darf, ist heu­te der Halt in mei­nem Leben.“

Die meis­ten Män­ner lie­ßen den Tag bei einer „After­show­par­ty“ aus­klin­gen. Rund 200 ehren­amt­li­che Mit­ar­bei­ter hal­fen, den Tag vor­zu­be­rei­ten und zu betreu­en. Für alle, die den Män­ner­ak­ti­ons­tag ver­passt haben, bie­tet „Stron­ger“ über das Jahr ver­teilt Ver­an­stal­tun­gen wie Motor­sä­gen-Grund­lehr­gän­ge, Bogen­bau oder Vater-Sohn-Wochen­en­den an. Der nächs­te Män­ner­ak­ti­ons­tag ist am 27. Sep­tem­ber 2025. Mehr Infor­ma­tio­nen gibt es im Inter­net unter www.liebenzell.org/stronger.

https://www.liebenzell.ch/wp-content/uploads/2025/02/25851-motorsaegen-frisbee-pfannen-schmieden-und-grosse-maschinen.jpg 680 1120 Meine Mission https://www.liebenzell.ch/wp-content/uploads/2025/01/Liebenzeller-Mission-1.png Meine Mission2024-09-23 09:25:002024-09-23 09:25:00Motorsägen-Frisbee, Pfannen-Schmieden und große Maschinen

Manches Ende ist ein Anfang

SPANIEN. „Ich hei­ße Vale­ria*, kom­me aus Peru, und bin in Lima als Zweit­jüngs­te von neun Geschwis­tern auf­ge­wach­sen. Mei­ne Mut­ter starb, als ich im Grund­schul­al­ter war. Bei der neu­en Frau mei­nes Vaters fühl­te ich mich nicht zu Hau­se. Unter uns Geschwis­tern gab es kaum Zusam­men­halt – so ist es bis heu­te. Ich stu­dier­te und bekam eine Fest­an­stel­lung beim Staat. Mein dama­li­ger Part­ner und ich beka­men eine Toch­ter, Nata­lia*. Als sie sechs Jah­re alt war, ver­ließ er uns. Ich war beruf­lich sehr ein­ge­spannt und muss­te viel rei­sen. So wuchs Nata­lia in der Obhut einer Nach­ba­rin auf und muss­te früh allein zurecht­kom­men. Eini­ge Jah­re spä­ter lern­te ich wie­der einen Mann ken­nen, mit dem ich einen Sohn bekam, doch auch die­se Bezie­hung hielt nicht lan­ge. Plötz­lich ver­lor ich auch mei­ne Arbeit, weil Stel­len abge­baut wur­den; mei­ne Bewer­bun­gen blie­ben erfolg­los. Ver­zwei­felt frag­te ich mich: ‚Wie soll es weitergehen?‘

Dank einer mei­ner Schwes­tern, die bereits in Spa­ni­en leb­te, konn­ten wir dort­hin zie­hen. Auf ihren Rat hin besuch­te ich kurz vor Weih­nach­ten 2023 zum ers­ten Mal die Gemein­de ‚Pun­to de Encuen­tro‘ in Beni­car­ló. Seit­dem hat sich viel in mei­nem Leben ver­än­dert! Die lebens­na­hen Pre­dig­ten spre­chen in mei­nen All­tag und for­dern mich her­aus. Mei­ne Kin­der und ich spü­ren den Hun­ger nach der Bot­schaft von Ver­ge­bung und Gna­de. Nata­lia und ich haben uns im Juni tau­fen las­sen, weil wir Jesus nach­fol­gen wol­len. Rück­bli­ckend kann ich sagen: Wo ich dach­te, am Ende zu sein, hat Gott mit uns erst angefangen!“

Wir freu­en uns, Vale­ria auf ihrem Glau­bens­weg beglei­ten zu dürfen.

Dani­el & Rosi­ta Suchalla

* Name geändert

Bit­tet unter­stützt unse­re Arbeit in Spa­ni­en und vie­len wei­te­ren Län­dern mit eurer Spen­de. Vie­len Dank!

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https://www.liebenzell.ch/wp-content/uploads/2025/02/25853-manches-ende-ist-ein-anfang.jpg 680 1120 Meine Mission https://www.liebenzell.ch/wp-content/uploads/2025/01/Liebenzeller-Mission-1.png Meine Mission2024-09-12 08:12:002024-09-12 08:12:00Manches Ende ist ein Anfang

Ursprüngliches Handwerk und außergewöhnliche Maschinen

BAD LIEBENZELL. Nach sechs Jah­ren Pau­se gibt es am 21. Sep­tem­ber eine Neu­auf­la­ge des „Män­ner­ak­ti­ons­ta­ges“ im Mon­bach­tal bei Bad Lie­ben­zell (Nord­schwarz­wald). Dazu lädt die Män­ner­ar­beit der Lie­ben­zel­ler Mis­si­on „Stron­ger“ in Koope­ra­ti­on mit den Christ­li­chen Gäs­te­häu­sern Mon­bach­tal ein.

Die Män­ner erle­ben span­nen­de Wett­kämp­fe, fah­ren außer­ge­wöhn­li­che Fahr­zeu­ge, ent­de­cken ursprüng­li­ches Hand­werk, genie­ßen schmack­haf­tes Essen, tes­ten fas­zi­nie­ren­de Maschi­nen, dis­ku­tie­ren tief­schür­fen­de Män­ner­the­men und erle­ben ein packen­des Fina­le. Uni­mog, Rad­la­der, Bag­ger und Seg­ways ste­hen bereit.

Ins­ge­samt kön­nen sie aus über 40 ver­schie­de­nen Aktio­nen wäh­len, die zum Teil meh­re­re Wochen lang im Vor­feld von Ehren­amt­li­chen vor­be­rei­tet und meh­re­re Tage vor dem Akti­ons­tag auf­ge­baut werden.

„Die Vor­freu­de ist groß. Wir sind froh, dass wir nach der lan­gen Pau­se mit dem Män­ner­ak­ti­ons­tag wie­der am Start sind. Wir wis­sen, dass vie­le Män­ner schon lan­ge auf die­sen Tag war­ten und dar­auf hin­fie­bern“, sagt Stef­fen Cra­mer. Er ist der Initia­tor der Ver­an­stal­tung. Auch bei den inhalt­li­chen Ange­bo­ten geht es um The­men, die Män­ner anspre­chen sol­len. So gibt es Stamm­ti­sche zu den The­men „Wie star­te ich eine Män­ner­ar­beit?“, „Por­no­gra­fie über­win­den“ und „Als Mann die Bibel entdecken“.

Beim letz­ten Män­ner­ak­ti­ons­tag 2018 waren rund 800 Teil­neh­mer dabei und erleb­ten selbst-erfun­de­ne Sport­ar­ten wie „Motor­sä­gen-Fris­bee“ oder „Kran-Schau­kel“. „Auch die­ses Jahr wird es wie­der ein paar span­nen­de Über­ra­schun­gen geben“, ver­spricht Stef­fen Cramer.

Bei der Ver­pfle­gung steht Gegrill­tes hoch im Kurs: Neben Span­fer­kel, Lachs vom Brett, Schasch­lik und Spare­ribs gibt es Maul­ta­schen­bur­ger, Hähn­chen und Currywurst.

Teil­neh­men kön­nen am Män­ner­ak­ti­ons­tag alle Jungs und Män­ner ab zwölf Jah­ren. Der Ein­tritt ist kos­ten­los, es fal­len jedoch Kos­ten für Aktio­nen und Ver­pfle­gung an. Die­se wer­den in „Mon­bach­ta­lern“ bezahlt, die am Ein­gang ein­ge­tauscht wer­den kön­nen. Los geht es um 10 Uhr, das Ende ist gegen 16 Uhr geplant. Eine Anmel­dung wird gewünscht, aber eine spon­ta­ne Teil­nah­me ist immer mög­lich. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es im Inter­net unter www.liebenzell.org/maenneraktionstag

https://www.liebenzell.ch/wp-content/uploads/2025/02/25855-urspruengliches-handwerk-und-aussergewoehnliche-maschinen.jpg 680 1120 Meine Mission https://www.liebenzell.ch/wp-content/uploads/2025/01/Liebenzeller-Mission-1.png Meine Mission2024-09-10 13:09:002024-09-10 13:09:00Ursprüngliches Handwerk und außergewöhnliche Maschinen

Seit 125 Jahren Feuer für Jesus Christus

BAD LIEBENZELL. „In Gott brennt das, was er in dir ent­zün­den will.“ Das sag­te Mis­si­ons­lei­ter Dave Jar­setz beim Herbst­mis­si­ons­fest in Bad Lie­ben­zell. Dabei fei­er­ten 3.500 Besu­che­rin­nen und Besu­cher das 125-jäh­ri­ge Bestehen der Lie­ben­zel­ler Mis­si­on. Der Theo­lo­ge bezog sich dabei auf das bekann­te Zitat des Kir­chen­va­ters Augus­ti­nus (354–430): „In dir muss bren­nen, was du in ande­ren ent­zün­den willst.“ Dies sei die Grund­la­ge jeder Mis­si­ons­ar­beit. Got­tes Mis­si­on bestehe wei­ter­hin, denn rund drei Mil­li­ar­den Men­schen haben kei­nen Zugang zum Evangelium.

„Als Lei­tung bli­cken wir dabei sehr dank­bar auf die Geschich­te unse­rer und eurer Mis­si­on. Wir haben nicht alles rich­tig gemacht. Aber wir haben es bis zum heu­ti­gen Tag erlebt, dass der Herr der Mis­si­on auch der Herr unse­rer Mis­si­on ist. Dass er sich zu uns stellt und uns belebt, bewegt und befä­higt. Dass er auf viel­fäl­ti­ge und wun­der­ba­re Wei­se beschenkt und versorgt.“
Dave Jar­setz freu­te sich, dass Tau­sen­de die Lie­ben­zel­ler Mis­si­on mit ihren Gaben und Gebe­ten unter­stüt­zen: „Der Auf­trag ist klar: Wir sol­len die gute Nach­richt ver­kün­di­gen und über­all Men­schen ein­la­den, ihr Ver­trau­en auf Jesus Chris­tus zu set­zen. Sei­ne bedin­gungs­lo­se Lie­be ist wie ein lodern­des Feu­er.“ Die­ses Feu­er wol­le er auch in den Men­schen ent­fa­chen. Chris­ten sei­en beru­fen, die­se Lie­be Got­tes Men­schen weiterzugeben.

Der Mis­si­ons­lei­ter gab bekannt, dass die Inter­na­tio­na­le Hoch­schu­le Lie­ben­zell künf­tig Leh­re­rin­nen und Leh­rer für Theo­lo­gie und Deutsch vor allem für christ­li­che Schu­len aus­bil­den wol­le. Damit reagie­re man auf den Man­gel an Lehr­kräf­ten. Für die­sen neu­en Aus­bil­dungs­zweig benö­ti­ge man rund eine Mil­li­on Euro für wei­te­re Unter­richts­räu­me und Dozen­ten. Dies dür­fe aber nicht zulas­ten der bis­he­ri­gen Mis­si­ons­ar­beit gehen. Des­halb star­te man den Stu­di­en­gang nur, wenn man bis zum 31. Okto­ber kom­men­den Jah­res 700.000 Euro zusätz­lich an Spen­den erhalte.

„125 Jah­re Lie­ben­zel­ler Mis­si­on bedeu­tet 125 Jah­re Hören auf Got­tes Wort als Ori­en­tie­rung der Mis­si­on. Und Mis­si­on ist bekannt­lich der Herz­schlag der Kir­che.“ Das sag­te Ernst-Wil­helm Gohl, Lan­des­bi­schof der Evan­ge­li­schen Lan­des­kir­che in Würt­tem­berg, in einem Video-Gruß­wort. Dass das Mis­si­ons­werk sein Jubi­lä­um auf dem Herbst­mis­si­ons­fest feie­re, ver­deut­li­che, „dass Kir­che nicht nur vor Ort ist, son­dern dass Kir­che inter­na­tio­nal und inter­kul­tu­rell ist. Und da leis­ten Sie als Lie­ben­zel­ler Mis­si­on einen ganz wich­ti­gen Bei­trag in unse­rer Lan­des­kir­che.“ Der Lan­des­bi­schof sei „aus­ge­spro­chen dank­bar für die­ses gute Miteinander.“

Damit Men­schen eine leben­di­ge Bezie­hung zu Gott füh­ren kön­nen, soll­ten sie Jesus Chris­tus ken­nen­ler­nen. Das emp­fahl der Theo­lo­ge und Grün­der des Euro­päi­schen Insti­tuts für Migra­ti­on, Inte­gra­ti­on und Isl­am­the­men und Bischof der Com­mu­nio Mes­sia­ni­ca, Yas­sir Eric, beim Fest­got­tes­dienst. „Fak­ten und Wahr­hei­ten über Jesus zu wis­sen, ohne ihn selbst zu ken­nen, ist wie Holz­schei­te zu sam­meln, ohne sie ins Feu­er zu legen. Nicht das Wis­sen lässt unser Herz bren­nen, son­dern Jesus selbst.“ Jeman­den zu ken­nen, bedeu­te im bibli­schen Sin­ne, in Bezie­hung zu tre­ten. Yas­sir Eric ermu­tig­te außer­dem zum aus­dau­ern­den Gebet. So habe Schwes­ter Lina Stahl elf Jah­re lang dafür gebe­tet, dass sich ein­mal ein Mis­si­ons­werk in Bad Lie­ben­zell ansie­de­le. Wich­tig sei auch, den Glau­ben prak­tisch zu leben. Nur dar­über zu reden, rei­che nicht aus

Die Inter­na­tio­na­le Hoch­schu­le Lie­ben­zell (IHL) hat­te in den ver­gan­ge­nen Mona­ten viel Grund zum Fei­ern, sag­te Rek­tor Vol­ker Gäck­le: Die Ein­rich­tung wur­de im Juli vom Wis­sen­schafts­rat gleich für zehn Jah­re reak­kre­di­tiert. Damit kön­ne man sich nun über eine dau­er­haf­te staat­li­che Aner­ken­nung freu­en. „Für uns ist die­ses Ergeb­nis die Erhö­rung vie­ler Gebe­te und der Lohn für uner­mess­lich viel Arbeit.“ Der Hoch­schul­lei­ter dank­te allen, „die die­sen lan­gen und schwe­ren Weg mit ihren Gebe­ten und mit vie­len guten Wün­schen beglei­tet haben.“ Grund zur Freu­de sei auch die hohe Zahl der Stu­di­en­an­fän­ger an bei­den Lie­ben­zel­ler Aus­bil­dungs­stät­ten: „Noch nie in der 125-jäh­ri­gen Geschich­te der Lie­ben­zel­ler Mis­si­on konn­ten wir uns mit 98 neu­en Stu­die­ren­den über mehr Stu­di­en­an­fän­ger freu­en als in die­sem Jubi­lä­ums­jahr.“ Für die Inter­na­tio­na­le Hoch­schu­le haben sich 84 neue Stu­die­ren­de ein­ge­schrie­ben und für die Inter­kul­tu­rel­le Theo­lo­gi­sche Aka­de­mie (ITA) 14. Ins­ge­samt stu­die­ren nun 345 jun­ge Men­schen an der IHL und 40 an der ITA. Vol­ker Gäck­le kün­dig­te außer­dem an, dass in weni­gen Wochen eine neue Bio­gra­fie des Schöm­ber­ger Kir­chen­his­to­ri­kers Bernd Brandl über den Grün­der der Lie­ben­zel­ler Mis­si­on, Pfar­rer Hein­rich Coer­per (1863–1936), erschei­nen wird. „Die­se Bio­gra­fie ist nicht nur die mit Abstand aus­führ­lichs­te über den Theo­lo­gen, son­dern auch die ers­te wissenschaftliche.“

Die stell­ver­tre­ten­de kauf­män­ni­sche Geschäfts­füh­re­rin Bet­ti­na Heckh ver­wies dar­auf, dass man bis Anfang Sep­tem­ber acht Mil­lio­nen Euro an Spen­den und damit die Hälf­te des Jah­res­be­darfs erhal­ten habe. Damit lie­ge man der­zeit leicht über dem Vorjahresniveau.

Beim Herbst­mis­si­ons­fest konn­ten die Besu­che­rin­nen und Besu­cher auch Berich­te von Mis­sio­na­ren über ihre welt­wei­te Arbeit hören, unter ande­rem aus Ecua­dor, Japan, Sam­bia, Spa­ni­en und Deutsch­land. Die Besu­cher konn­ten auch aus rund 20 ver­schie­de­nen Par­al­lel-Pro­gram­men wäh­len. Neben theo­lo­gi­schen Refe­ra­ten gab es eine Kunst­aus­stel­lung sowie einen Vor­trag über das Lebens­werk von Pfar­rer Hein­rich Coer­per, dem Grün­der der Lie­ben­zel­ler Mis­si­on. Die Out­break­band aus Lud­wigs­burg begeis­ter­te mit einem Kon­zert rund 600 Besu­che­rin­nen und Besu­cher. Für Kin­der und Jugend­li­che gab es ein eige­nes Pro­gramm. Gro­ße Tei­le des Pro­gramms waren im Live­stream zu sehen.

Die­ses Jahr fand das Herbst­mis­si­ons­fest zum letz­ten Mal im Groß­zelt in Bad Lie­ben­zell statt. Im nächs­ten Jahr gibt es ein neu­es, dezen­tra­les For­mat. Das Pfingst­mis­si­ons­fest fin­det aber wei­ter im Groß­zelt statt.

Die Lie­ben­zel­ler Mis­si­on ist mit rund 250 Mit­ar­bei­tern in 26 Län­dern eine der gro­ßen evan­ge­li­schen Mis­si­ons­ge­sell­schaf­ten in Deutschland.

https://www.liebenzell.ch/wp-content/uploads/2025/02/25857-seit-125-jahren-feuer-fuer-jesus-christus.jpg 680 1120 Meine Mission https://www.liebenzell.ch/wp-content/uploads/2025/01/Liebenzeller-Mission-1.png Meine Mission2024-09-09 08:57:002024-09-09 08:57:00Seit 125 Jahren Feuer für Jesus Christus
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    News

    Unsere News informieren euch über Entwicklungen in unseren Projekten weltweit – über Herausforderungen oder „Erfolgsgeschichten“.

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    • 15 Menschen. 6 Länder. Eine Mission.
    • „Wir sind Gebende und Empfangende“
    • Steinchen im Mosaik, damit Menschen Jesus finden
    • Wie sieht Mission in Zukunft aus?
    • Im Himmel wird’s keine Übersetzung mehr brauchen

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    Barrierefreiheits-Anpassungen

    Unterstützt von OneTap

    Erklärung zur Barrierefreiheit

    Die Liebenzeller Mission gemeinnützige GmbH ist bemüht, ihre Website www.liebenzell.ch möglichst barrierefrei zugänglich zu machen.

    Unser Ziel ist es, allen Menschen – unabhängig von individuellen Fähigkeiten, Einschränkungen oder den verwendeten technischen Hilfsmitteln – einen möglichst einfachen und gleichberechtigten Zugang zu unseren Informationen und Angeboten zu ermöglichen.

    Diese Erklärung zur Barrierefreiheit gilt für die Website:

    www.liebenzell.ch

    Stand der Vereinbarkeit mit den Anforderungen

    Diese Website orientiert sich an den internationalen Richtlinien für barrierefreie Webinhalte, den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG).

    Wir bemühen uns, die Anforderungen der WCAG 2.1 auf Konformitätsstufe AA möglichst weitgehend umzusetzen.

    Aufgrund der Größe der Website, technischer Entwicklungen sowie der kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer Inhalte kann es jedoch vorkommen, dass einzelne Bereiche oder Inhalte noch nicht vollständig barrierefrei zugänglich sind.

    Barrierefreiheit ist ein fortlaufender Prozess. Wir überprüfen unsere Website regelmäßig und arbeiten daran, identifizierte Barrieren schrittweise zu reduzieren.

    Unterstützende Funktionen zur Verbesserung der Zugänglichkeit

    Zur Verbesserung der Nutzbarkeit können auf dieser Website zusätzliche Funktionen bereitgestellt werden, die Nutzerinnen und Nutzern ermöglichen, die Darstellung der Website individuell anzupassen.

    Dazu können beispielsweise gehören:

    • Anpassung der Textgröße

    • Anpassung von Kontrasten und Farben

    • Hervorhebung von Links oder Textbereichen

    • Unterstützung der Tastaturnavigation

    • weitere Darstellungsanpassungen zur besseren Lesbarkeit

    Diese Funktionen dienen als ergänzende Unterstützung für Nutzerinnen und Nutzer und ersetzen nicht die grundlegende technische Barrierefreiheit der Website.

    Nicht barrierefreie Inhalte

    Trotz unserer Bemühungen können einzelne Inhalte derzeit noch nicht vollständig barrierefrei sein. Dazu können insbesondere gehören:

    • ältere Inhalte oder Dokumente, die vor Einführung aktueller Barrierefreiheitsstandards erstellt wurden

    • PDF-Dokumente oder andere Dokumentformate

    • Inhalte externer Anbieter, auf deren Gestaltung wir nur begrenzten Einfluss haben

    • einzelne grafische Elemente oder Medieninhalte ohne vollständige Alternativtexte

    Wir bemühen uns, diese Inhalte im Rahmen unserer technischen und organisatorischen Möglichkeiten schrittweise zu überarbeiten.

    Feedback und Kontakt

    Sollten Dir Barrieren auf unserer Website auffallen oder benötigst Du Unterstützung beim Zugriff auf Inhalte, freuen wir uns über Deine Rückmeldung.

    Liebenzeller Mission gemeinnützige GmbH

    E-Mail: internet@liebenzell.org

    Wir bemühen uns, Deine Anfrage möglichst zeitnah zu bearbeiten und in der Regel innerhalb von maximal drei Werktagen zu antworten.

    Erstellung und Aktualisierung dieser Erklärung

    Diese Erklärung wurde am 23. März 2026 erstellt.

    Die Bewertung der Barrierefreiheit der Website basiert auf einer Selbstbewertung.

    Diese Erklärung wird regelmäßig überprüft und bei Bedarf aktualisiert.

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